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24.10.2012

11:01 Uhr

Proteste

Aufstand in griechischer Polizeistation

Griechenland hat mit einem massiven Flüchtlingsproblem zu kämpfen. Offenbar so sehr, dass viele Zellen überfüllt sind. Deshalb kam es in einer Polizeistation zum Aufstand. Mehrere Migranten wurden verletzt.

Laut Ministerpräsident Antonis Samaras leben in Griechenland 1,5 Millionen Nicht-EU-Ausländer. dpa

Laut Ministerpräsident Antonis Samaras leben in Griechenland 1,5 Millionen Nicht-EU-Ausländer.

Athen Bei einem Aufstand in den Zellen einer Polizeistation in der westgriechischen Hafenstadt Igoumenitsa sind elf Migranten verletzt worden. Wie örtliche Meiden berichteten, hatten die Migranten in der Nacht zum Mittwoch gegen die Internierungszustände protestiert. 92 Menschen müssten in engen Zellen leben, hieß es. Die Migranten zündeten Matratzen an und warfen Gegenstände aus den Zellen. Wie es zu den Verletzungen kam, blieb zunächst unklar. Der Aufstand sei inzwischen beendet, teilte die Polizei am Morgen mit.

Auch in der Hafenstadt Piräus protestieren Migranten gegen die Zustände in der dortigen zentralen Polizeistation. 13 Migranten seien vor zwei Tagen in den Hungerstreik getreten, weil wie sie von einem Polizisten wiederholt geschlagen worden seien, berichteten Menschenrechtsorganisationen.

Das krisengeschüttelte Land an der südöstlichen EU-Außengrenze hat mit einem massiven Flüchtlingsproblem zu kämpfen. Laut Ministerpräsident Antonis Samaras leben in Griechenland 1,5 Millionen Nicht-EU-Ausländer, Hunderttausende von ihnen ohne Papiere. Rechtsextremisten greifen vor allem in Athen immer wieder Migranten an.

Von

dpa

Kommentare (6)

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PubliusAeliusHadrianusGraeculus

24.10.2012, 11:23 Uhr

Brüssel könnte ja im Gegenzug die 1,5 Millionen Nicht-EU-Ländler bei sich aufnehmen und so den Griechen beim Sparen hälfen :-)

Account gelöscht!

24.10.2012, 11:30 Uhr

Blöd dabei nur, das die EU für dieses Jahr auch schon klamm ist.

Wir müssen sie alle in die Wüste schicken und neu starten.

Brasil

24.10.2012, 11:41 Uhr

Deutschland nimmt die paar Millionen doch gerne auf und auf ein paar Millionen fuer Alimentation kommt es dort auch nicht mehr an, oder?

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