Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

21.07.2016

02:53 Uhr

Proteste bei Republikaner-Parteitag

Polizei in Cleveland nimmt 17 Menschen fest

Eine Demonstrantin zündet eine Fahne an, die Flammen greifen auf sie und andere Protestierende über: Bei der Aktion während des Republikaner-Parteitags eskalierte die Lage. Die Polizei nimmt daraufhin 17 Menschen fest.

Eine Demonstrantin wird abgeführt: Bei Protesten vor dem Parteitag der US-Republikaner in Cleveland hat die Polizei 17 Demonstranten in Handschellen gelegt. AP

Polizei verhaftet Demonstrantin

Eine Demonstrantin wird abgeführt: Bei Protesten vor dem Parteitag der US-Republikaner in Cleveland hat die Polizei 17 Demonstranten in Handschellen gelegt.

ClevelandBei Protesten vor dem Parteitag der US-Republikaner in Cleveland hat die Polizei am Mittwochabend (Ortszeit) nach dem Verbrennen einer US-Flagge 17 Demonstranten festgenommen. Die Lage vor der Parteitagshalle war eskaliert, als eine Demonstrantin der „Revolutionary Communist Party“ nicht nur die Fahne in Brand setzte, sondern die Flammen auf sie und andere Protestierende übergriffen, erklärte die Polizei.

Republikaner leiden am Stockholm-Syndrom: Trump, der Entführer

Republikaner leiden am Stockholm-Syndrom

Premium Trump, der Entführer

Donald Trump hat die republikanische Partei unterworfen und aus ihrem politischen Zuhause verschleppt. Die Mitglieder jubeln ihrem Entführer zu. Sein Triumph ist ein Sieg der Identität über die Ideologie. Eine Analyse.

Die Demonstranten seien nicht zurückgewichen, einige von ihnen wurden daraufhin in Handschellen abgeführt. Zwei Beamte seien leicht verletzt worden, sagte ein Sprecher. Nach wenigen Minuten sei die Situation unter Kontrolle gewesen.

Laut dem Twitter-Account der Polizei müssen sich die Demonstranten wegen Beleidigung, Widerstand gegen eine Festnahme und die Weigerung, eine Demonstration aufzulösen, verantworten. Medienvertreter seien nicht festgenommen worden, hätten aber die Situation erschwert, hieß es weiter.

Vor Beginn des viertägigen Parteitags waren massive Proteste befürchtet worden, bisher blieb die Situation in der Stadt auch durch massive Polizeipräsenz mit mehreren Tausend Beamten und großflächige Absperrungen friedlich. Vor dem Zwischenfall am Mittwoch hatte es bisher nur fünf Festnahmen gegeben.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×