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14.08.2011

16:51 Uhr

Proteste in Syrien

Diktator Gnadenlos wütet im eigenen Land

Der syrische Diktator Baschar al-Assad kennt keine Tabus: Die Regierungstruppen gehen mittlerweile mit Kriegsschiffen und Panzern gegen die eigene Bevölkerung vor.

Geht mit Kriegsschiffen und Panzern gegen die eigene Bevölkerung vor: Syriens Diktator Baschar al-Assad. Quelle: ap

Geht mit Kriegsschiffen und Panzern gegen die eigene Bevölkerung vor: Syriens Diktator Baschar al-Assad.

Nikosia / BeirutIm Krieg gegen seine eigenen Bürger setzt das Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad nun sogar Kriegsschiffe ein. Am zweiten Tag der Offensive gegen die Mittelmeer-Stadt Latakia feuerten Marine-Haubitzen, Mörser und Panzer am Sonntag ihre tödlichen Geschosse auf die südliche Vorstadt Al-Ramle ab, eine Hochburg der örtlichen Opposition. Mindestens 23 Menschen kamen in dem gezielten Beschuss von Wohnvierteln ums Leben, berichteten syrische Exil-Aktivisten.

Rund 20 Panzer und Panzerspähwagen waren zuvor unter heftigem Gewehrfeuer in Al-Ramle vorgerückt. Die Offensive gegen Latakia hatte am Samstag begonnen. In anderen Landesteilen gingen schon früher begonnene Militärkampagnen gegen besonders oppositionell eingestellte Städte weiter.

Eine lange Kolonne von Militärlastwagen und anderen Fahrzeugen fuhr in die Ortschaft Al-Kusair nahe der libanesischen Grenze ein. In Deir al-Zor im Nordosten des Landes gingen Sicherheitskräfte mit Razzien gegen Oppositionelle vor, teilten syrische Aktivisten mit. Insgesamt waren am Samstag nach Angaben von Aktivisten elf Menschen getötet worden.

Kommentare (1)

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Thomas-Melber-Stuttgart

14.08.2011, 10:36 Uhr

Was für eine reißerische Überschrift - sicher sind Teile der syrischen Armee in Damaskus stationiert, daher ist ein "Eindringen" überhaupt nicht erforderlich. Zudem gehört die syrische Armee zu den legalen und legitimierten Sicherheitskräften des syrischen Staates.

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