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11.01.2005

21:43 Uhr

Prozess findet in Deutschland statt

Erstmals britischer Soldat wegen Misshandlungen im Irak vor Gericht

Erstmals hat ein britischer Soldat wegen Misshandlungen im Irak-Krieg vor einem Militärgericht gestanden.

HB BERGEN. Über Einzelheiten des Verfahrens gegen den 20-Jährigen verhängten die Richter am Dienstag in Bergen bei Celle (Niedersachsen) eine Nachrichtensperre. Damit solle verhindert werden, dass die Entscheidung des Gerichts einen nachfolgenden Prozess beeinflusst, der von Mittwoch an in Osnabrück vor einem Militärgericht verhandelt werde, sagte der Sprecher der britischen Streitkräfte in Deutschland, Mike Whitehurst.

Der in Bergen angeklagte Soldat soll nach britischen Medienberichten Fotos gemacht haben, während drei andere Soldaten mehrere Iraker misshandelten und sexuell demütigten. Der Prozess fand in Deutschland statt, weil der 20-Jährige in Celle stationiert war. Gegen die drei mutmaßlichen Haupttäter wird in Osnabrück verhandelt.

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