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17.02.2012

10:58 Uhr

Pulitzer-Preis-Träger

US-Nahostreporter stirbt in Syrien

Mehrfach wurde Anthony Shahid für seine Nahost-Berichte ausgezeichnet, zweimal sogar mit dem Pulitzer-Preis. Einem Medienbericht zufolge starb er nun mit 43 Jahren im Grenzgebiet zwischen Syrien und der Türkei.

Journalist Anthony Shahid im Dezember 2003 in Najaf. dapd

Journalist Anthony Shahid im Dezember 2003 in Najaf.

Istanbul/New YorkDer für seine Nahost-Berichterstattung mehrfach ausgezeichnete US-Journalist Anthony Shahid (43) ist während einer beschwerlichen Reportagereise in Syrien gestorben. Die „New York Times“, für die er seit 2009 arbeitete, berichtete am Freitag, Shahid habe auf dem Rückweg von Syrien in die Türkei einen tödlichen Asthma-Anfall erlitten. Der Fotograf Tyler Hicks, der ihn begleitete, habe die Leiche seines Kollegen über die Grenze in die Türkei getragen.

Shahid und Hicks waren ohne Erlaubnis der Regierung in Damaskus auf Schleichwegen von der Türkei aus nach Syrien eingereist, um über die Aktivitäten der Deserteure zu berichten. Ihre Begleiter brachten sie mal zu Fuß, mal auf Pferden durch die bergige Landschaft an der Grenze.

Shahid, ein Amerikaner libanesischer Abstammung, gehörte zu den besten Nahost-Reportern im englischsprachigen Raum. Für seine Berichte aus dem Irak nach der US-Invasion wurde er zweimal mit dem renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr fielen er und drei seiner Kollegen in Libyen Angehörigen der Truppen des Machthabers Muammar al-Gaddafi in die Hände. Sie wurden mehrere Tage lang festgehalten und misshandelt.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Reporter

17.02.2012, 11:09 Uhr

Israel /; Besetzte Gebiete: Journalist stirbt an Schussverletzungen

Heute ist der palästinensische Journalist Imad Abu Zahra in Dschenin
an den Folgen einer schweren Verletzung durch die israelische Armee
gestorben. Der freiberufliche Fotograf wurde gestern gegen Mittag zusammen
mit Said el Dahleh, einem Fotografen der palästinensischen
Presseagentur WAFA, im Stadtzentrum ohne Vorwarnung von Panzern
beschossen und an den Beinen getroffen.

Beide Journalisten trugen Westen
mit der Aufschrift "Presse ".
Es dauerte über eine Stunde bis Imad Abu Zahra und Said el Dahleh ins
Krankenhaus gebracht werden konnten, da die israelische Armee dem
Krankenwagen den Zugang verwehrte. Nach Augenzeugenberichten soll es zu
jenem Zeitpunkt keine Auseinandersetzungen gegeben haben.

Ein Sprecher der
israelischen Armee erklärte hingegen: "Unsere Fahrzeuge wurden von der
Menge mit Steinen und Molotowcocktails beworfen ".

Thomas-Melber-Stuttgart

17.02.2012, 11:16 Uhr

Sind denn nun die Umstände des Todes des französischen Journalisten geklärt? Da wurde wohl der Mantel des Schweigens darüber ausgebreitet.

Account gelöscht!

17.02.2012, 18:42 Uhr

Du bist hier auf dem falschen Dampfer mein freund ! Hier geht es um Anthony Shahid der an einem Asthmaanfall gestorben ist !!!
Aber so ist das eben wenn man älter wird !!!

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