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10.08.2011

18:19 Uhr

Randale in England

Islamisten rufen zu Sturz der britischen Regierung auf

Straßenschlachten, Plünderungen und Tote - die Gewalt in Großbritannien nimmt kein Ende. Premier Cameron kündigt eine harte Gangart an. Doch jetzt befeuern auch noch Islamisten die Randale mit einem Aufruf zum Umsturz.

Mehr als 100 Festnahmen in Manchester

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Kairo/London/TeheranIn islamistischen Onlineforen haben Dutzende Nutzer die in Großbritannien lebenden Muslime aufgerufen, sich hinter die Randalierer zu stellen und die Regierung zu stürzen. Die Muslime sollten die Jugendlichen in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter mit Parolen zu weiteren Krawallen ermutigen, hieß es am Mittwoch. Ein Vorschlag lautete, die Randalierer sollten jene Schlachtrufe einsetzen, die bei den Massenprotesten in der arabischen Welt benutzt worden seien.

Der Iran und Libyen verurteilten das Vorgehen der britischen Polizei bei den Krawallen. „Diese grausame Behandlung von Menschen ist absolut inakzeptabel, die britischen Staatsmänner müssen die Stimme des Volkes hören und ihm Freiheiten einräumen“, erklärte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad laut einem Bericht des Staatsfernsehens. „Die britischen Politiker sollten sich um ihre eigenen Leute kümmern, anstatt nach Afghanistan, den Irak und Libyen einzumarschieren, um ihr Öl zu rauben.“

Der libysche Vizeaußenminister Chaled Kaaim erklärte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Jana, Großbritanniens Premierminister David Cameron habe „jegliche Legitimität verloren“. Er forderte den Rücktritt der gesamten britischen Regierung nach der „gewaltsamen Niederschlagung friedlicher Demonstranten durch die Polizei“. Ahmadinedschad und Kaaim forderten zudem den Uno-Sicherheitsrat auf, das Vorgehen der britischen Polizei zu verurteilen.

Britische Städte wurden in der Nacht zum Mittwoch die vierte Nacht in Folge von schweren Ausschreitungen erschüttert. Großbritannien ist eines der maßgeblich am Libyen-Einsatz beteiligten Länder, die innerhalb der Nato aus der Luft die libyschen Aufständischen militärisch unterstützen. London hatte zudem das Vorgehen gegen die iranische Opposition nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl im Juni 2009 scharf kritisiert und unterstützt seit Jahren internationale Sanktionen wegen des Atomprogramms Teherans.

Kommentare (55)

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10.08.2011, 18:24 Uhr

Es wird endlich Zeit, dass der Islam verboten wird.

Pendler

10.08.2011, 18:35 Uhr

Wann kommt endlich die offizeille Einsicht, dass wir nicht alle die selben Rechte haben können. Solange Rechte und Pflichten nicht endlich ausgewogen sind, werden wir auch weiterhin Schmarotzer einladen, sich in unseren Ländle breit zu machen.

Warum muss ein "Bürger" mitwählen dürfen, der sich nicht am Staatserhalt beteiligt? Oder anders ausgedrückt,. warum hat ein Bedürftiger das selbe Wahlrecht, wie ein Bürger, der viele € 100.000 an Stuern bezahlt? Wir züchten eine Gesellschaft von "Kuchenessern" Kosumenten und bestraften die "Bäcker" / Steuerzahlern.




Account gelöscht!

10.08.2011, 18:36 Uhr

und das soll die richtige Lösung sein? Glaube kaum

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