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07.06.2013

11:16 Uhr

Ratingagenturen

S&P sieht Brasiliens Bonität wackeln

Weil Brasiliens Wirtschaft nur noch wenig wächst, droht Standard& Poor's, das Land abzustufen. Um wieder mit „stabil“ betitelt zu werden, müsse das Land bessere Bedingungen für Investoren schaffen.

Die Analysten wollen Brasilien zum Handeln bringen – erzeugen aber auch Unruhe: Standard& Poor's droht, den großen Player in Südamerika herabzustufen, wenn die Regierung nicht auf Investoren zugeht. dpa

Die Analysten wollen Brasilien zum Handeln bringen – erzeugen aber auch Unruhe: Standard& Poor's droht, den großen Player in Südamerika herabzustufen, wenn die Regierung nicht auf Investoren zugeht.

BrasiliaDie Rating-Agentur Standard & Poor's droht Brasilien mit einer Herunterstufung ihrer Bonitätsnote. Der Ausblick sei auf „negativ“ von zuvor „stabil“ gesetzt worden, teilte S&P am Donnerstag mit. Als Gründe nannte die Agentur das schwache Wachstum der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas. Damit gebe es mindestens eine Wahrscheinlichkeit von eins zu drei, dass es in den nächsten zwei Jahren zu der Herabstufung komme, gab die Ratingagentur bekannt und goss somit ihre Drohung in Zahlen. Ob die Vorwarnung tatsächlich nötig war, ist unklar, mit ihrem Urteil bringt die Ratingagentur Unruhe in die südamerikanische Region. S&P bewertet die langfristigen Verbindlichkeiten mit der Note „BBB“, die für eine gerade noch gute Bonität steht.

Brasilien wuchs 2012 nur um 0,9 Prozent – sehr wenig im Vergleich mit den vergangenen Jahren. Dieses Jahr dürfte es Analysten zufolge einen Zuwachs von unter drei Prozent geben. S&P betonte, der Ausblick könne wieder auf „stabil“ angehoben werden, sollte es der Regierung gelingen, mit ihrer Politik für ein besseres Verbrauchervertrauen und höhere Investitionen sorgen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

07.06.2013, 21:18 Uhr


Jetzt führt Finanzamerika wohl Krieg gegen Jedermann.

Dass Brasil unter der Realaufwertung litt, sollte nicht darüber hinwiegtäuschen, liebe Blöd-US-Manipulations-Boys, da wird was produziert !!!. Im Gegensatz zu dollargeschwächten Importpatienten.

Da läuft gerade offenbar ein sauberes Krisenszenario mit allen Schlenkern ab. Wird wohl noch eng für Wallstreet und Goldman.

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