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07.01.2010

17:50 Uhr

Ratspräsident van Rompuy

Krise bremst Wachstum auf lange Zeit

Der EU-Ratspräsident van Rompuy sieht die europäische Wirtschaft auf Jahre hinaus unter Druck. Um mit dem Rest der Welt Schritt zu halten seien mindestens zwei Prozent Wirtschaftswachstum erforderlich, so der Politiker auf der CSU-Klausur in Kreuth.

Van Rompuy (r.) in Kreuth: "Der langfristige Ausblick ist trüb". dpa

Van Rompuy (r.) in Kreuth: "Der langfristige Ausblick ist trüb".

HB WILDBAD KREUTH. EU-Ratspräsident Herman van Rompuy hat vor möglichen langfristigen Folgen der Wirtschaftskrise für die europäische Wirtschaftsentwicklung gewarnt. „Die Krise hat einen potenziellen negativen Einfluss auf die langfristigen Wachstumsaussichten“, sagte er laut Redetext am Donnerstag auf der CSU-Klausur in Wildbad Kreuth. „Die verschlechterten Finanzierungsbedingungen und die gewachsene Risikoscheu könnten die Investitionen tatsächlich anhaltend dämpfen.“ Es drohten steigende Arbeitslosigkeit. Zudem könnte die Qualifikation der Arbeitnehmer und die Produktivität unter gedrosselten Ausgaben für Bildung, Forschung und Entwicklung leiden.

„Der langfristige Ausblick ist trüb. Die OECD sagt ein strukturelles Wachstum für die gesamte EU von weniger als einem Prozent pro Jahr voraus. Das ist nicht genug. Es ist viel weniger als für China und Amerika. Wir müssen eine jährliche Wachstumsrate von mindestens zwei Prozent erreichen, um mit dem Rest der Welt Schritt zu halten“, sagte Rompuy, der seit Dezember der erste ständige Präsident des Europäischen Rats ist. Um einen weiteren Abschwung zu vermeiden, müssten die Europäer auf Innovationen, Forschung und Bildung sowie die lebenslange Qualifizierung von Arbeitnehmern setzen.

Kommentare (1)

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marcello carniel

30.05.2010, 20:52 Uhr

bezirksgerichtsladung wien fünfhaus, 1150 Wien Ladung an van Rompuy, Jerzy buzek und barroso

mfg
Marcello Carniel

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