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25.05.2011

12:01 Uhr

Reaktorsicherheit

AKW-Stresstests simulieren Flugzeugabstürze

Flugzeugabstürze inklusive: Details über den europaweiten AKW-Stresstest liegen nun vor. Wie EU-Kommissar Günther Oettinger nun bestätigte, soll der Test zwar Naturkatastrophen, aber keine Terroranschläge beinhalten.

Kernkraftwerk Emsland: Auch Flugzeugabstürze sollen zum EU-weiten Testprogramm gehören. Quelle: dpa

Kernkraftwerk Emsland: Auch Flugzeugabstürze sollen zum EU-weiten Testprogramm gehören.

Berlin/BrüsselZum Glück wird alles nur eine Übung sein. Doch Günther Oettinger möchte sie möglichst stressig gestalten - ein wahrer Stresstest für die europäischen Atomkraftwerke eben. Simulationen von Naturkatastrophen und Flugzeugabstürze wird es zwar geben, doch die Gefahr von Anschlägen wird zunächst nicht getestet. Darauf hätten sich die Aufsichtsbehörden der EU-Mitgliedsländer verständigt, bestätigte EU-Kommissar Günther Oettinger am Mittwoch im Deutschlandfunk.

Der Prüfkatalog umfasse auch Sicherheitsrisiken durch menschliches Versagen wie etwa mangelnde Aufsicht. Die Frage, wie man Terrorgefahren abwehren könne, sei aber vorerst nicht Bestandteil des EU-weiten AKW-Stresstests und solle in einer Arbeitsgruppe vertieft untersucht werden.

Die Atomaufsichtsbehörden der EU-Mitgliedsländer hatten sich nach wochenlangen Diskussionen am Dienstagabend auf den Prüfkatalog für die 143 Atomkraftwerke in der EU verständigt. Weitere Einzelheiten sollten am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Brüssel erläutert werden.

Gegen den Widerstand zahlreicher Mitgliedsstaaten wie Frankreich hatte Oettinger bis zuletzt darauf gedrängt, dass die Sicherheitsüberprüfung möglichst weit gefasst wird - einschließlich der Bedrohung durch Anschläge.

Von

rtr

Kommentare (1)

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freak1982

25.05.2011, 12:24 Uhr

Terroranschläge gibt es nicht!

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