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12.10.2011

15:54 Uhr

Rebellen in Europa

Diese Politiker kämpfen gegen die Euro-Rettung

VonAndreas Niesmann, Stefan Menzel, Helmut Steuer, Daniel Delhaes, Matthias Thibaut

Nicht nur in der Slowakei wehren sich Politiker gegen die Euro-Rettung. Auch in Österreich, Tschechien, Finnland und in Deutschland genießen die Skeptiker großen Zulauf. Wer die Euro-Rebellen sind - und was sie wollen.

Viele Politiker würden den Euro opfern. dpa

Viele Politiker würden den Euro opfern.

Düsseldorf/Berlin/Wien/Stockholm/LondonDie Abstimmung im slowakischen Nationalrat hat es deutlich gezeigt: Die Rettung des Euro ist längst nicht so unumstritten, wie es die Barrosos, Merkels und Van Rompuys dieser Welt gerne hätten. In vielen Ländern Europas gibt es Widerstände gegen die immer neu geschnürten Hilfspakete zur Rettung der Gemeinschaftswährung. Zum Teil sind sie heftig.

Die erste Bewegung, die europaweit von sich hören machte, waren die rechtspopulistischen und eurokritischen „Wahren Finnen“. Mit ihren radikalen Forderungen trieb die Partei auch die Regierung in Helsinki vor sich her und setzte eine Ausnahmeregel für Finnland bei der Griechenland-Hilfe durch.

In Österreich ist die rechtspopulistische FPÖ die Speerspitze des Euro-Widerstands, in der Slowakei heißt die Partei „Freiheit und Solidarität“.

In Tschechien hat der Widerstand gegen die Euro-Rettung sogar das höchste Staatsamt erreicht: Präsident Vaclav Klaus ist ein notorischer Gegner des Euro und wettert regelmäßig gegen zu viel Integration. Selbst in Großbritannien, das noch nicht einmal zur Euro-Zone gehört, beschert die Krise der gemeinsamen Währung antieuropäischen Politikern ungeahnte Popularitätsschübe.

Handelsblatt Online zeigt in einem europaweiten Überblick, welche Politiker in welchen Ländern gegen die Euro-Rettung ankämpfen und welche Deutschen die größten Euro-Skeptiker sind.

Kommentare (35)

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Demokrat_89

12.10.2011, 16:04 Uhr

Es gibt nur einen Lösungsansatz, so wie der EURO jetzt ist, kann man ihn doch nicht für gut heißen und wenn man möchte, dass Staaten die nicht Haushalten aus dem Euro ausgeschlossen werden, dann ist dies Legitim und sollte nicht von den Medien belächelt werden.

Peter

12.10.2011, 16:06 Uhr

Die Überschrift des Beitrages ist auf infame Weise missverständlich formuliert. Schließlich geht es überhaupt nicht um Euro oder Nicht-Euro, sondern darum, wer die aufgelaufenen Staatsschulden in der Eurozone bezahlt.

bhayes

12.10.2011, 16:17 Uhr

Was soll dieser DRECKSTITEL?!
Ich erwarte, dass das Handelsblatt diesen SOFORT wahrheitsgetreu ändert in z.B. "Welche Politiker für die Bürger kämpfen" o.ä.

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