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16.04.2017

15:52 Uhr

Referendum in der Türkei

Drei Tote nach Auseinandersetzung in Wahllokal

Das Referendum spaltet die Türkei. In einem Wahllokal in der kurdischen Provinz Diyarbakir kam es nun zu einem Zusammenstoß. Drei Menschen wurden getötet, zwei Personen wurden festgenommen.

Wie hoch die Anspannung im Land mit Hinblick auf das Referendum tatsächlich ist, zeigt ein Vorfall in der Provinz Diyarbakir: Dort gerieten zwei Familien in einen Streit, der schließlich in Gewalt ausartete. Dabei wurden drei Menschen getötet. Reuters

Gespaltenes Land

Wie hoch die Anspannung im Land mit Hinblick auf das Referendum tatsächlich ist, zeigt ein Vorfall in der Provinz Diyarbakir: Dort gerieten zwei Familien in einen Streit, der schließlich in Gewalt ausartete. Dabei wurden drei Menschen getötet.

IstanbulBei der Volksabstimmung über die Einführung eines Präsidialsystems in der Türkei ist es am Sonntag zu einer tödlichen Auseinandersetzung gekommen. Vor einem Abstimmungslokal in einem Dorf in der Provinz Diyarbakir gerieten zwei Familien in einen Streit, der schließlich in Gewalt ausartete, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete. Dabei wurden drei Menschen getötet. Zwei Personen seien festgenommen worden.

Zum Grund des tödlichen Streits gab es widersprüchliche Angaben. Anadolu meldete, möglicherweise sei es um Landbesitz gegangen. Die private Nachrichtenagentur Dogan berichtete von politischen Meinungsverschiedenheiten. In der Provinz Diyarbakir, wo viele Kurden leben, ist es in den vergangenen Monaten immer zu Anschlägen gekommen.

Die Türken stimmen am Sonntag darüber ab, ob die Macht von Präsident Recep Tayyip Erdogan erheblich ausgeweitet wird. Die ersten Wahllokale schlossen am späten Nachmittag (Ortszeit).

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Von

dpa

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