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09.12.2014

06:06 Uhr

Regierungschefs

Die ewige Kanzlerin

Auf dem CDU-Parteitag ist Merkels Wahl als Parteichefin Formsache. Manch einer glaubt, sie bleibt ewig Kanzlerin. Anderswo würden sich die Wähler über so viel Beständigkeit freuen. Unsere Korrespondenten berichten.

Seit fast zehn Jahren regiert Angela Merkel als deutsche Bundeskanzlerin. Das Ende ihrer Amtszeit ist nicht absehbar. Getty Images

Seit fast zehn Jahren regiert Angela Merkel als deutsche Bundeskanzlerin. Das Ende ihrer Amtszeit ist nicht absehbar.

Düsseldorf/Athen/Paris/Mailand/New York/LondonEs gibt einfach niemanden neben ihr. So sieht es jedenfalls zurzeit aus. Angela Merkel ist unersetzbar – als Bundeskanzlerin, als Parteichefin. Am Dienstag und Mittwoch steht erst einmal der Bundesparteitag der CDU an. Gewählt wird die Parteispitze. Und dabei ist nicht die Frage, wer es wird. Die Antwort ist klar: Merkel. Das einzige, was noch für Spannung sorgt, ist das mögliche Ergebnis. Wird sie als Vorsitzende wieder ein so gutes Wahlergebnis bekommen wie 2012?

Auch als Kanzlerin ist Merkel alternativlos: Wann immer die vorsichtige Frage nach einer möglichen Nachfolge aufkommt, bleibt sie unbeantwortet. Ursula von der Leyen - ja, sie könnte es vielleicht machen. Aber klar ist das nicht. Es ist ja auch noch Zeit bis zur nächsten Bundestagswahl. Und schon wird vereinzelt der Wunsch nach einer vierten Merkel-Amtszeit laut: „Ich wünsche mir, dass Sie bei der Bundestagswahl 2017 wieder antritt“, sagte der für Wirtschaft zuständige Unionsfraktionsvize Michael Fuchs (CDU) dem Handelsblatt (Montagausgabe). „Sie ist da für uns alternativlos.“ Er verstehe, dass Merkel selbst sich bisher bedeckt halte. „Aber ich bin ziemlich optimistisch, dass es sich dahin entwickeln wird, dass sie wieder kandidieren wird“, sagte Fuchs. Auch Bundes-Vize Thomas Strobl ist von Merkel weiter überzeugt: „Angela Merkel wird wieder als Kanzlerkandidatin antreten“, sagte er in der „Bild am Sonntag“.

Zehn Dinge über Merkel, die Sie garantiert nicht wussten

ÄNGSTE

Merkel meidet Hunde, vor allem die des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Der schenkte ihr deshalb einen Stoffhund.

HUMOR

Sie hat Spaß an Ironie, auch Selbstironie. Kann sich ausschütten vor Lachen. Hat immer einen Witz auf Lager.

LÄNDER

Sie begeistert sich für Amerika, schüttelt über die Geheimdienst- und Spionageaffäre aber den Kopf.

LERNEN

Merkel kann zuhören, saugt Gespräche auf wie ein Schwamm.

MÄNNER

An Männern mag sie schöne Augen.

SPRACHEN

Französisch fasziniert sie, sie kann die Sprache aber nicht verstehen. Dafür spricht sie Russisch und kann Putin verstehen.

STÄRKEN

„Kamelartige Fähigkeiten“ Kraft zu speichern, um Gipfel- Nächte und Koalitionsverhandlungen besser als andere durchzustehen.

TALENT

Merkel kann Prominente imitieren.

VORBILDER

Marie Curie, die 1911 den Chemie-Nobelpreis bekam, wegen ihres Durchhaltevermögens. Und Sisyphus, der trotz aller Rückschläge den Stein immer wieder den Berg hoch rollt.

VORLIEBEN

Ihren Kaffee trinkt sie schwarz.

Quelle

dpa

Das kann sie auch. Denn gesetzlich gibt es keine Obergrenze für eine Amtszeit der Bundeskanzlerin. Anders ist es beim Bundespräsidenten. Das Staatsoberhaupt wird für fünf Jahre gewählt. Doch die maximale Amtszeit beträgt zehn Jahre.

Wie sieht es in anderen Ländern aus? Gibt es dort ebenfalls ewige Regierungschefs und Staatsoberhäupter wie die Bundeskanzlerin. Unserer Korrespondenten berichten.

Kommentare (30)

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Herr Edmund Stoiber

09.12.2014, 07:42 Uhr

Merkel in persona zeigt nur sehr deutlich die Schwäche des deutschen politischen Systems.

Politclowns und Profilächler machen die Deutschen politikmüde und desinteressiert, so dass sich diese skrupellose Politkaste einschl. ihrer beamteten Büttel, großzügige persönliche Vorteile aus der Gemeinschaftskasse verschaffen können.

Und das alles mit tatkräftiger Unterstützung der Presse!

Account gelöscht!

09.12.2014, 07:58 Uhr


Bei den nächsten deutsche Wahlen wird sich zeigen wie die CSU bis dahin gearbeitet hat...

und sich mehr als die CDU für Deutschland eingebracht hat.

Als nächster Bundeskanzler steht nur ein Mann wie...

HORST SEEHOFER ...

als FAHGERECHTER MANN FÜR DIE ZUKUNFT DEUTSCHLANDS in Aussicht...

und wer sich auch noch heute dagegen wehrt...

wird in den kommenden Jahren sich ein besseres belehren lassen müssen.








Herr Günther Schemutat

09.12.2014, 08:30 Uhr

Der 9 Dezember ein guter Tag für Merkel zurück zu treten. Sie hat die Macht immer weiter in ROT/Grüne und ROT/ROT/Grüne Hände gelegt. Auf den Strassen toben in den Städten die Massen gegen Islamisierung und auch dafür. Aber Merkel sieht und hört nichts und ihr Spiegel sagt ihr immer noch, dass sie die Königin von Deutschland ist.

So wird der Parteitag eine Blah,Blah Veranstaltung und die AFD
wird als größter Feind Deutschlands hingestellt. Da ist ja jeder Grüner Parteitag lustiger, als diese Ja Sager Veranstaltung.

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