Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

20.06.2016

16:56 Uhr

Regierungskrise in Kroatien

Parlament in Zagreb stimmt für Neuwahlen

In Kroatien werden Neuwahlen stattfinden. Wie erwartet sprach sich das Parlament in Zagreb nach dem Aus für die Regierung für den Schritt aus. Bis Mitte September soll der neue Urnengang über die Bühne gehen.

Demonstration gegen das rechts-nationale Regierungsbündnis in Kroatien. Nach dem Aus für die inzwischen tief zerstrittene Koalition kommt es im Land zu Neuwahlen. dpa

Zagreb

Demonstration gegen das rechts-nationale Regierungsbündnis in Kroatien. Nach dem Aus für die inzwischen tief zerstrittene Koalition kommt es im Land zu Neuwahlen.

ZagrebNach dem Sturz der Regierung hat das kroatische Parlament seine Auflösung beschlossen und damit den Weg für Neuwahlen freigemacht. Die Abgeordneten in Zagreb stimmten am Montag mit überwältigender Mehrheit für den Schritt, der Mitte Juli in Kraft tritt. Spätestens bis Mitte September sollen dann vorgezogene Neuwahlen abgehalten werden.

Ministerpräsident Tihomir Oreskovic war vergangene Woche nach nur fünf Monaten im Amt vom Parlament gestürzt worden. Er war von einem Bündnis aus der nationalistischen HDZ und der Mitte-Rechts-Partei Most eingesetzt worden, die mittlerweile allerdings tief zerstritten sind.

Kroatien: Regierung in der Krise

Kroatien

Regierung in der Krise

Die neue Regierung und das Parlament bieten seit Wochen ein in Europa beispielloses Hauen und Stechen. Kroatien schlittert immer tiefer ins Chaos. Einen Ausweg kennt noch niemand.

Die nationalistisch geprägte Regierung hatte von Anfang an stark polarisiert. Kritiker warfen ihr vor, im jüngsten EU-Land Kroatien zu einem Klima der Intoleranz und einem zunehmenden Nationalismus beizutragen.

Von

afp

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×