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25.09.2012

07:08 Uhr

Rekordspende vor US-Wahl

Casinochef spendet Republikanern 100 Millionen Dollar

Casinomagnat Sheldon Adelson will eine Wiederwahl von US-Präsident Obama unbedingt verhindern. Dafür spendet er so viel wie nie und stellt den bisherigen Rekordhalter, Hedge-Fonds Legende George Soros, in den Schatten.

Der US-Casinomagnat Sheldon Adelson. dapd

Der US-Casinomagnat Sheldon Adelson.

WashingtonDer milliardenschwere Casinomagnat Sheldon Adelson will die Republikaner im US-Wahlkampf mit der Rekordsumme von bis zu 100 Millionen Dollar unterstützen. Er wolle alles tun, um die Wiederwahl von Präsident Barack Obama zu verhindern, sagte der 79-jährige Chairman des Las Vegas Sand Corp dem Informationsdienst "Politico" in einem seiner seltenen Interviews. Bislang spendete Adelson für den Präsidentschafts-Kandidaten Mitt Romney, dessen Vorwahlgegner Newt Gingrich und andere Bewerber rund 70 Millionen Dollar. Der Löwenanteil des Geldes kam den Republikanern laut staatlicher Wahlkommission über Sympathisantengruppen zu, die damit Werbung für die Partei und ihre Kandidaten machen.

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Den bisherigen Spendenrekord hielt der liberale Financier George Soros, der 2004 vergebens mehr als 27 Millionen Dollar ausgab, um die Wiederwahl des damaligen Präsidenten George W. Bush zu verhindern. Adelsons Vermögen wird auf 20,5 Milliarden Dollar geschätzt, das er vor allem dem brummenden Casino-Geschäft in Macau in China verdankt. Gegen ihn sind aber auch mehrere Ermittlungsverfahren in deb USA und China anhängig.



Von

rtr

Kommentare (19)

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Account gelöscht!

25.09.2012, 07:57 Uhr

bei uns wäre so eine Aussage undenkbar, sofort kommt die Nazikeule!
Typen wie der lassen einfach keinen sozialen Fortschritt zu.

Account gelöscht!

25.09.2012, 08:15 Uhr

@Arn

"Typen wie der lassen einfach keinen sozialen Fortschritt zu."

Was fuer ein sozialer Fortschritt? Obama hat gigantische Schulden aufgebaut und endlos Geld gedruckt, ganz nebenher noch unzaehlige Sparer (auch weltweit) enteignet, gewaltige Bubbles aufgebaut, etc. Dies nicht zuletzt deshalb, weil er eine konzeptlose und durch keine Einnahmen gedeckte "soziale" Umverteilungsidee im Kopfe hat.

Da waren vier Jahre schon zuviel. Nicht, dass ich sage, Romney ist besser. Aber so wie bisher darf es einfach nicht weitergehen, oder die ganze Welt versinkt bald im Finanzchaos.

RDA

25.09.2012, 08:19 Uhr

Oha, Obamas einziger Trumpf ist, dass Mitt sich bei vielen Gelegenheiten um Kopf und Kragen dreht.

Obama dürfte sich den Hass vieler zugezogen haben, die vom Cherrypicking leben (viel für mich, wenig für den Staat). Obamacare zwingt beispielsweise die privaten Krankenversicherer, jeden Antrag anzunehmen - auch bei Vorerkrankungen und ohne Risikoausschlüsse oder exorbitante Prämiensteigerungen. Warum nur fordert Herr Bahr das nicht auch für Deutschland?

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