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08.01.2012

11:06 Uhr

„Relativ gefährliche Situation“

Roland Berger hält Euro-Crash für möglich

Unternehmerlegende Roland Berger warnt vor einem Euro-Crash: Auch wenn die Wahrscheinlichkeit relativ gering sei, reiche bereits ein Anfangsverdacht. Für die Märkte sei jedes Risiko eines Währungsversagens schädlich.

Roland Berger zeigt sich gerne als optimistischer Mensch - im Fall des Euro aber bleibt er skeptisch. dpa

Roland Berger zeigt sich gerne als optimistischer Mensch - im Fall des Euro aber bleibt er skeptisch.

BerlinDer deutsche Unternehmensberater Roland Berger hält einen Crash des Euro für möglich. „Ein Zusammenbruch des europäischen Währungssystems und damit des Euro ist nicht ausgeschlossen. Die Wahrscheinlichkeit liegt nach meiner Meinung bei zehn bis 15 Prozent,“ sagte er der „Bild am Sonntag“ in einem Interview.

Das klinge harmloser, als es sei. Denn eine Währung lebe allein vom Vertrauen der Märkte und der Bürger. „Der materielle Unterschied zwischen einer Zehn- und einer 100-Euro-Note entsteht nur durch die aufgedruckte Zahl. Der Rest ist Papier. Und deshalb stellt auch ein Restzweifel von zehn Prozent an einer Währung eine relativ gefährliche Situation dar,“ ergänzte er.

Berger ist überzeugt, dass die Kosten eines Scheiterns des Euro höher sind als die einer Rettung. „Zu den politischen Kosten gehört, dass die Stimme Europas weltweit ihr Gesicht verlöre. Und die sozialen Kosten bestünden darin, dass durch eine weltweite Rezession Arbeitsplätze, Wohlstand und politische Stabilität weltweit und nicht zuletzt in Europa verloren gingen.“ Nach seinen Worten wird die Staatsschuldenkriese noch Jahre anhalten. „Das Ganze wird nicht ohne die berühmten sieben mageren Jahre für die europäische Wirtschaft abgehen.

Von

rtr

Kommentare (12)

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KeepCool

08.01.2012, 11:14 Uhr

Dümmer gehts nimmer.

Roland Berger beziffert die Wahrscheinlichkeit für einen Zerfall des Euro auf 10-15 % und das Handelsblatt titelt "Roland Berger hält Eurocrash für möglich".

Zu welch lausigem Schmierenblatt ist diese Zeitung verkommen?

Germanist

08.01.2012, 11:45 Uhr

"Staatsschuldenkriese "
so lausig, dass es schon bei der Rechtschreibung anfängt.
50 Euro Frage: was ist falsch an dem Wort "Staatsschuldenkriese "???
kein Telefonjoker, nur mit Allgemeinbildung

Volksverbloedung

08.01.2012, 11:45 Uhr

Was soll dieser Beitrag? Wer kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt einen Euro-Crash ausschließen? Nur jemand, der den Interllekt einer Banane hat, sich die Unterhose mit der Kneifzange anzieht und vom Roten Kreuz gefahren wird! So ein Blödsinn....

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