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28.05.2015

00:05 Uhr

Republikaner Rick Santorum

Erzkonservativer steigt erneut in US-Wahlkampf ein

Rick Santorum will es noch einmal versuchen: Der erzkonservative Republikaner steigt erneut ins Rennen um das Amt des US-Präsidenten ein. In seiner Vision von Amerika sind Homosexualität und Abtreibungen Sünden.

Rick Santorum, Senator im US-Bundesstaat Pennsylvania, will auch die Steuerbehörde IRS abschaffen. AFP

Rick Santorum

Rick Santorum, Senator im US-Bundesstaat Pennsylvania, will auch die Steuerbehörde IRS abschaffen.

PittsburghDer erzkonservative US-Republikaner Rick Santorum will sich erneut um das Präsidentenamt bewerben. „Ich habe eine kühne Vision für Amerika, die klar und konservativ ist“, sagte der 57-Jährige bei der Ankündigung seiner Kandidatur am Mittwoch im Bundesstaat Pennsylvania, für den er bereits als Senator diente. „Mit Ihrer Hilfe und der Gnade Gottes können wir dieses Land verändern.“ Er sei die beste konservative Wahl, um die „Maschine Clinton“ zu besiegen, hieß es auf seiner Website in Anspielung auf seine Zeit als Senator während der Amtszeit von Präsident Bill Clinton.

Der Katholik hat sich öffentlich gegen Homosexualität und Abtreibung ausgesprochen. „Als Präsident werde ich für den Grundsatz einstehen, dass jedes Leben zählt: das der Armen, der Behinderten und der Ungeborenen“, sagte er am Mittwoch. Santorum betont außerdem seine Herkunft aus einer Arbeiterfamilie und plädiert für eine Einheitssteuer sowie eine Abschaffung der Steuerbehörde IRS.

Der Vater von sieben Kindern landete in den republikanischen Vorwahlen im Jahr 2012 auf dem zweiten Platz und unterlag schließlich Mitt Romney. Er wolle nun in die Fußstapfen jener Parteikollegen treten, die das Rennen nach einem zweiten Platz in den Vorwahlen in den darauffolgenden Wahlen gewannen: die ehemaligen Präsidenten George H. W. Bush sowie Ronald Reagan. Neben sechs offiziell kandidierenden Republikanern dürfte sich Santorum auch gegen Floridas Ex-Gouverneur Jeb Bush durchsetzen müssen, dessen Kandidatur in den kommenden Wochen erwartet wird.

Von

dpa

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