Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

23.04.2012

08:03 Uhr

Bundesbanker Joachim Nagel. dpa

Bundesbanker Joachim Nagel.

BerlinDie Bundesbank ist strikt dagegen, dass der Rettungsfonds EFSF Mittel direkt an die spanischen Banken vergibt. Das berichtet das Handelsblatt unter Verweis auf ein Interview mit Vorstandsmitglied Joachim Nagel vorab aus seiner Montagsausgabe.

„Direkte Finanzhilfen der EFSF an einzelne Banken würden bedeuten, dass die Haftung für Bilanzrisiken von den spanischen auf alle europäischen Steuerzahler übergeht. Das sehen der derzeitige Ordnungsrahmen in der Währungsunion und die damit verbundene Zuordnung von Haftung und Kontrolle zu Recht nicht vor", sagte Nagel der Zeitung. Neue Staatsanleihekäufe durch die Europäische Zentralbank (EZB) lehnt die Bundesbank weiterhin ab. “Die Bundesbank hat dieses Programm immer sehr kritisch gesehen. Daran hat sich für mich nichts geändert“, sagte Nagel.

Kommentare (6)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

23.04.2012, 08:14 Uhr

Bundesbank ist dagegen? Also wird es gemacht.

Würde mir aber wünschen, als Neukunde bei der Santander dann was zu bekommen, wie weiland bei der Commerzbank. Wie wäre es mit 200,- EUR für jedes neue Girokonto? Das wäre bürgernahe Politik.

Thomas-Melber-Stuttgart

23.04.2012, 08:41 Uhr

Klare und deutliche Worte, die ungehört in Berlins und Brüssels weiten Fluren verhallen werden.

michaelbunny

23.04.2012, 09:30 Uhr

So funktioniert der EURO. Es fehlt im Gegensatz zur klassischen Abwertung das Element, dass die Besicherung (Vermögen) im Außernverhältnis abwerten, da es selbiges eigentlich nicht mehr gibt innerhalb von Europa.

Ist euch schon mal aufgefallen, dass die Pläne die Schulden in Europa um 30% des BIPs in Summe (hinkende Defintion) praktisch um 5,5 Billion USD sollen reduziert werden. Ca, 13k EUR pro Kopf im Euroraum. Die Zahl ist etwas fantastisch in der Praxis und ich denke diese Auszahlung wäre der erste Schritt in diese Richtung.

Auch ich persönlich sehe das sehr mit Vorbehalt.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×