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08.07.2012

13:44 Uhr

Rettungsschirm

ESM-Chef soll mehr verdienen als Kanzlerin

Laut einem Medienbericht soll der künftige Direktor des Rettungsschirms ESM mehr verdienen als die deutsche Kanzlerin. Sein Grundgehalt beträgt 324.000 Euro - für einen Finanzprofi sei das angebracht, heißt es.

Der künftige ESM-Chef soll mehr verdienen als die Kanzlerin. dpa

Der künftige ESM-Chef soll mehr verdienen als die Kanzlerin.

BerlinDer Chef des künftigen Euro-Rettungsfonds ESM soll nach Informationen der "Welt am Sonntag" mehr verdienen als Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Wie die Zeitung unter Berufung auf vertrauliche "Beschäftigungsbedingungen" berichtete, ist für den Geschäftsführenden Direktor des ESM ein Grundgehalt von 324.000 Euro brutto jährlich vorgesehen. Die Grundbezüge der Bundeskanzlerin betrügen rund 190.000 Euro, mit Aufwandentschädigung und Abgeordnetendiät komme sie auf weniger als 290.000 Euro, berichtete die Sonntagszeitung weiter.

Wer Direktor des ESM wird, ist noch offen. Als ein Kandidat wird der Deutsche Klaus Regling genannt, der den vorläufigen Rettungsschirm EFSF leitet. Für leitende Angestellte des ESM sind dem Bericht zufolge Gehälter zwischen 64.000 und 167.000 Euro vorgesehen. Ende des Jahres sollen beim ESM rund 75 Angestellte arbeiten.

Im Endstadium wird der Fonds über 700 Milliarden Euro verfügen. Als Begründung für die Gehälter wird laut "WamS" darauf verwiesen, dass Finanzprofis das Geld verwalten müssten. "Das Hauptziel der Vergütungspolitik des ESM besteht in der Einrichtung eines wettbewerbsfähigen Vergütungspakets", zitiert die Zeitung aus dem Entwurf zu den Beschäftigungsbedingungen, die noch vom ESM-Direktorium beschlossen werden müssen.

Von

afp

Kommentare (12)

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Ben

08.07.2012, 14:03 Uhr

Aber die Muddi bekommt schon noch einiges extra nebenbei ;-)
Ausserdem darf sie unter anderem in einen der unterirdischen Bunker, wenn dann bald auf der Erde der "große Sturm losgeht" ...

Mitbuerger

08.07.2012, 14:04 Uhr

Ich denke, für einen LKW-Fahrer, der so viele Verkehrsregeln im Blick haben muss und dazu noch ständig mit einem Bein in der Illegalität steht, sind dann mindestens 400.000 Euro angebracht ...

Mazi

08.07.2012, 14:25 Uhr

Na denn, wenn er es denn gut machen würde.

Aber eines sollte klar sein, wenn er denn entlassen werden müsste, sollte es aber auch gut sein. D.h. keine Abfindungen, keine Pensionen. Bei dem Gehalt darf man auch selbst vorsorgen.

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