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22.09.2013

12:04 Uhr

Riesige Flächen

China kauft Ackerland in der Ukraine auf

Die Ukraine verfügt über riesige Ackerflächen. In einem einzigartigen Deal will sich China den Zugriff auf dieses Land sichern. Es geht um eine Fläche so groß wie Brandenburg. Und das ist erst der Anfang.

Abgeerntete Felder: China sichert sich den Zugriff auf Ackerland in der Ukraine. dpa

Abgeerntete Felder: China sichert sich den Zugriff auf Ackerland in der Ukraine.

ShanghaiChina will einem Zeitungsbericht zufolge in der Ukraine Ackerland in Größe der Fläche Brandenburgs kaufen. Das Staatsunternehmen Xinjiang Production and Construction Corps (XPCC) habe mit dem ukrainischen Agrarkonzern KSG Agro eine entsprechende Vereinbarung unterschrieben, berichtete die "South China Morning Post" am Sonntag. In einem ersten Schritt erhalte China Zugriff auf 100.000 Hektar Land, letztlich sollten es dann drei Millionen Hektar werden. Diese Fläche entspräche etwa einem Viertel des gesamten Ackerlandes in Deutschland: Hierzulande bewirtschaften Landwirte Äcker mit einer Fläche von fast zwölf Millionen Hektar.

In der Ukraine sollen in den kommenden 50 Jahren für den chinesischen Markt Feldfrüchte angebaut und Schweine gezüchtet werden. Ein XPCC-Sprecher lehnte zunächst eine Stellungnahme ab.

China kauft schon seit längerem Ackerland im Ausland zu, um die Versorgung seiner Bevölkerung zu sichern. In China lebt etwa ein Fünftel aller Menschen weltweit, der Staat verfügt aber nur über neun Prozent des fruchtbaren Landes. 2009 verfügte China über zwei Millionen Hektar Land im Ausland, das entspricht etwa der Fläche Hessens. Zuletzt war aber Kritik an der Einkaufstour laut geworden. So forderten australische Politiker eine stärkere Aufsicht, wenn Ackerland an ausländische Investoren abgegeben wird, nachdem China die größte Baumwoll-Farm des Landes erworben hatte.

Von

rtr

Kommentare (21)

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Freidenker

22.09.2013, 12:38 Uhr

Die PRIVATISIERUNG DER WELT läuft auf vollen Touren! Und der KAMPF DER NATIONEN EBENSO!

3mal3ist12

22.09.2013, 12:39 Uhr

"In einem ersten Schritt erhalte China Zugriff auf 100.000 Hektar Land, letztlich sollten es dann drei Millionen Hektar werden. Diese Fläche entspräche etwa einem Drittel des gesamten Ackerlandes in Deutschland: Hierzulande bewirtschaften Landwirte Äcker mit einer Fläche von fast zwölf Millionen Hektar."

3 Mio. sind jetzt also ein Drittel von 12 Mio.? Chapeau, Handelsblatt!

Account gelöscht!

22.09.2013, 12:56 Uhr

Da fällt einen nur die Dummheit von Deutschen ein, die gegen die Wiedervereinigung waren, wie SPD,Grüne.SED.

Ostdeutschland mit den großen Ackerflächen werden uns eines Tages vor Hunger bewahren. China,Korea sind führend beim Aufkauf von Landflächen weltweit und Weitdenkend.

Bei uns würde man die gesamten Ackerflächen Ostdeutschlands an die Chinesen verkaufen, wenn die Antideutschen bei uns das könnten. Das Bild wenn Deutsche dann Hungern und Chinesen ernten möchte ich mal sehen.

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