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14.07.2017

19:56 Uhr

Rinat Achmetschin

Russischer Ex-Agent war bei Treffen von Trump Jr. und Anwältin dabei

Bei dem Treffen von Donald Trump Jr. mit der russischen Anwältin Weselnitzkaja war auch ein russischer Ex-Agent anwesend. Das hat der frühere Geheimdienstmitarbeiter jetzt persönlich bestätigt.

Brisante Enthüllung: Bei dem Treffen von Donald Trump Jr. mit einer russischen Anwältin soll auch ein ehemaliger russischer Agent dabei gewesen sein. Reuters

Donald Trump und sein Sohn Donald Trump Jr.

Brisante Enthüllung: Bei dem Treffen von Donald Trump Jr. mit einer russischen Anwältin soll auch ein ehemaliger russischer Agent dabei gewesen sein.

WashingtonBei dem umstrittenen Treffen zwischen dem ältesten Sohn von US-Präsident Donald Trump und einer russischen Anwältin war auch ein russisch-amerikanischer Lobbyist anwesend. Rinat Achmetschin bestätigte der „Washington Post“ am Freitag, dass er an dem Gespräch zwischen Donald Trump Jr. und der Anwältin Natalja Veselnitskaja am 16. Juni teilgenommen habe.

Der Sender NBC berichtete, bei Achmetschin handele es sich um einen früheren sowjetischen Geheimdienstmitarbeiter. Er habe die doppelte Staatsbürgerschaft. Die „Washington Post“ schrieb, Achmetschin habe im russischen Militär gedient und angegeben, er sei von russischen Geheimdiensten ausgebildet worden.

Trump Jr. hatte dem Treffen zugestimmt, weil ihm kompromittierendes Material der russischen Regierung über Hillary Clinton, die demokratische Kandidatin im Rennen um das Präsidentenamt, in Aussicht gestellt worden war.

An dem Treffen nahmen neben Trump Jr. auch der damalige Wahlkampfmanager Paul Manafort und Trumps Berater und Schwiegersohn Jared Kushner teil. Der Präsidentensohn erwähnte bislang aber nichts von einer fünften Person.

Die Zeitung berichtete weiter, Achmetschin habe Veselnitskaja zum Zeitpunkt des Treffens bei der Verteidigung eines russischen Geschäftsmannes geholfen. Dieser hatte sich wegen Geldwäschevorwürfen vor einem amerikanischen Gericht verantworten müssen.

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Trump hat seinen Sohn Donald Trump Jr. verteidigt: Das Treffen mit der russischen Anwältin sei Standard im Wahlkampf. US-Geheimdienste beschuldigen Moskau schon länger, Email-Konten der Demokraten gehackt zu haben.

Der 39-Jährige machte in dieser Woche einen E-Mail-Wechsel mit dem Publizisten Rob Goldstone öffentlich. Dieser erwähnte dabei, dass der Kreml den Republikaner unterstützen wolle.

Die von Trump Jr. veröffentlichten E-Mails gelten als bisher klarstes Indiz, dass Mitglieder aus Trumps-Wahlkampfteam bereit gewesen sein könnten, mit Russland zusammenzuarbeiten.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Peter Spiegel

14.07.2017, 15:04 Uhr

Und wo war Herr Putin ?

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