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05.01.2011

20:19 Uhr

Robert Gibbs

Obamas Pressesprecher verlässt das Weiße Haus

US-Präsident Barack Obama verliert einen weiteren Vertrauten für das tägliche Geschäft: Pressesprecher Robert Gibbs wird das Weiße Haus verlassen. Obama muss sich auch einen neuen Stabschef und weitere Top-Berater suchen.

Obamas Pressesprecher Robert Gibbs verlässt das Weiße Haus. dpa

Obamas Pressesprecher Robert Gibbs verlässt das Weiße Haus.

HB WASHINGTON. Nach mehreren Top-Beratern verlässt nun auch Präsidentensprecher Robert Gibbs das Weiße Haus. Der 39-Jährige werde bereits zum Februar gehen, bestätigte US-Präsident Barack Obama in einem Interview der "New York Times". Obama muss sich auch einen neuen Stabschef im Weißen Haus und weitere Top-Berater suchen.

Gibbs gilt als enger Vertrauter Obamas. Obama betonte, Gibbs werde ihm weiter als Berater von außen zur Seite stehen und eine wichtige Rolle in seinem Team spielen. Insider meinten, er könne Obama etwa als politischer Kommentator von außen von größerem politischen Nutzen sein. Als Nachfolger wird der bisheriger Vize-Sprecher Bill Burton gehandelt.

Auch David Axelrod, Top-Berater Obamas, wird in Kürze das Weiße Haus verlassen. Axelrod werde die Kampagne für die Präsidentenwahl 2012 vorbereiten, heißt es. Außerdem muss Obama den Job seines wirtschaftlichen Top-Beraters Lawrence Summers neu besetzen. Summers schied aus, weil er wieder an der Harvard Universität lehren wollte.

Frei ist auch die wichtige Stelle des Stabschefs im Weißen Haus. Laut US-Medien gilt der ehemalige Handelsminister William Daley als ein Topkandidat. Der 62-jährige Daley gehörte bereits dem Kabinett von Präsidenten Bill Clinton an. Der bisherige Stabschef Rahm Emanuel war ausgeschieden, um für das Bürgermeisteramt von Chicago zu kandidieren.

Auch die Frage, wer Verteidigungsminister Robert Gates ablöst, steht demnächst an. Gates hatte schon unter Präsident George W. Bush als Pentagon-Chef gedient - und stets klargemacht, dass er zur Mitte von Obamas Amtszeit ausscheiden wolle.

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