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24.05.2017

20:12 Uhr

Rohöl-Förderung

Verlängerung der Förderbremse bis März 2018 in Sicht

In einem Gremium einigten sich erste Öl-Staaten bereits darauf, die laufende Förderbremse zu verlängern. Die endgültige Entscheidung folgt beim Treffen der Opec-Länder. Überraschungen seien nicht ausgeschlossen.

Am Donnerstag folgt die Entscheidung der führenden Öl-Staaten über die Zukunft der Förderbremse. Reuters

Opec

Am Donnerstag folgt die Entscheidung der führenden Öl-Staaten über die Zukunft der Förderbremse.

WienDie führenden Öl-Länder sind einer Verlängerung der Förderbremse um neun Monate einen Schritt näher gekommen. Ein Gremium mit Vertretern der Organisation Erdöl exportierender Länder und anderen Öl-Staaten einigte sich am Mittwoch darauf, die Ende Juni auslaufende Absprache bis März 2018 weiterlaufen zu lassen. Der Umfang der Förder-Kappung soll wie bislang schon bei 1,8 Millionen Fass (je 159 Liter) am Tag liegen, was zwei Prozent der weltweiten Produktion entspricht. Mit dem Vorhaben soll der Ölpreis stabilisiert werden. Endgültig entscheiden sollen am Donnerstag die Opec-Länder bei ihrem Treffen in Wien.

Analysten gehen davon aus, dass die Verlängerung um neun Monate kommen wird – nicht zuletzt deshalb, weil sich das führende Opec-Land Saudi-Arabien und Russland als wichtigstes Öl-Land außerhalb des Förderkartells darauf bereits verständigt haben. Zuletzt war auch eine Verlängerung von nur sechs Monate im Gespräch, das scheint nun aber vom Tisch.

Der algerische Energieminister Noureddine Boutarfa äußerte die Erwartung, dass der Ölpreis noch in diesem Jahr über die Marke von 55 Dollar pro Fass klettern könnte. Derzeit kostet Öl rund 50 Dollar.

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Ein Opec-Delegierter wollte bei dem Treffen am Donnerstag aber Überraschungen nicht ausschließen. Eine Ausweitung der Förder-Kappung über 1,8 Millionen Fass am Tag sei möglich, falls Saudi-Arabien davon den größten Teil trage und von anderen Golf-Ländern unterstützt werde.

Ein steigender Ölpreis hat für die Förderländer aber auch Tücken: Bringt der Rohstoff mehr Geld ein, wird auch die kostspieligere Fracking-Förderung von Schieferöl in den USA wieder lukrativer – wodurch das Angebot wieder steigen könnte.

Von

rtr

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