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25.02.2012

13:30 Uhr

Rückkehr als Präsident

Tausende Russen protestieren gegen Putin

In St. Petersburg haben am Samstag tausende Russen gegen Putins absehbare Rückkehr ins Präsidentenamt demonstriert. „Russland ohne Putin!“ und „Putin ist ein Dieb!“ lauteten die Slogans.

Vladimir Putins Rückkehr ins Präsidentenamt ist absehbar. dpa

Vladimir Putins Rückkehr ins Präsidentenamt ist absehbar.

St. PetersburgMehrere tausend Russen haben am Samstag in St. Petersburg gegen die absehbare Rückkehr von Ministerpräsident Wladimir Putin ins Präsidentenamt demonstriert. „Russland ohne Putin!“ und „Putin ist ein Dieb!“ lauteten die Slogans der Demonstranten, die zum Konjuschennaja-Platz zogen. An den Protesten gegen Putin beteiligten sich der frühere Schachweltmeister Garri Kasparow, der kommunistische Präsidentschaftskandidat Gennadi Sjuganow, Anti-Korruptions-Aktivist Alexej Nawalni und der Linksextremist Sergej Udalzow.

Zwischen 2000 und 3000 Demonstranten zogen durch die Straßen von Putins Heimatstadt. Hubschrauber kreisten über dem Demonstrationszug. Unter den Teilnehmern waren auch einige Ultra-Nationalisten und Zaristen.

Der Kreml habe bereits vorab entschieden, dass Putin zum Sieger der Wahl am 4. März erklärt werden solle, sagte Kasparow. Schon jetzt stehe fest, dass Putin ein Stimmenanteil von 60 Prozent bescheinigt werde. Putin war bereits von 2000 bis 2008 Präsident. Weil er danach nicht für eine dritte Amtszeit in Folge wiedergewählt werden durfte, machte er das höchste Staatsamt für seinen Vertrauten Dmitri Medwedew frei, der ihm nun wiederum beim bevorstehenden Wahlgang den Vortritt lässt.

Von

afp

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

25.02.2012, 15:18 Uhr

Tausende, vom CIA aufgestachelte, protestieren. Aber wie viel Millionen demonstrieren nicht gegen Putin?

Toni

25.02.2012, 16:03 Uhr

Jeder kann es ahnen: In den nächsten Wochen läuft das übliche Medientheater der westlichen Qualitätspresse: Am Ende glauben 2/3 der Bundesbürger bei Umfragen, dass die Wahlen in Russland eine reine Farce gewesen seien und Putin nie und nimmer bei fairen Wahlen Präsident geworden wäre.

Det70

25.02.2012, 17:38 Uhr

Hm... waren nicht vorgestern erst "Hunderttausende" Pro-Putin Russen demonstrieren? Welchen Nachrichtengehalt hat diese Meldung? Jede Demo hierzulande wird ja auch nicht thematisiert.

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