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22.01.2013

03:16 Uhr

Rückzahlung von Hilfen

Irland und Portugal verlangen Aufschub

Portugal und Irland verlangen eine spätere Rückzahlung der Hilfsgelder der Euro-Partner. Die angeschlagenen Euro-Länder hoffen so leichter vollständig an die Kapitalmärkte zurückkehren zu können.

Eine irische Ein-Euro-Münze liegt auf einer Karte von Irland. dpa

Eine irische Ein-Euro-Münze liegt auf einer Karte von Irland.

BrüsselDer irische Finanzminister Michael Noonan sagte am Montag in Brüssel beim Treffen der Euro-Finanzminister, er habe zusammen mit seinem portugiesischen Kollegen um eine spätere Fälligkeit von Krediten aus dem Rettungsschirm EFSF gebeten. Noonan zufolge könnte Irland dadurch Milliarden einsparen.

Irland gilt unter den Euro-Ländern, die vom EFSF und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) gestützt werden, als Musterschüler. Nach Prognose der EU-Kommission wird das Land sein Wirtschaftswachstum in diesem Jahr auf 1,1 Prozent mehr als verdoppeln und 2014 auf 2,2 Prozent zulegen.

Auch Portugal macht Fortschritte. Die EU-Kommission traut dem hochverschuldeten Land im Laufe des Jahres wieder eine Rückkehr zum Wirtschaftswachstum zu.

Von

rtr

Kommentare (7)

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Account gelöscht!

22.01.2013, 03:27 Uhr

Wie Schäuble schon richtig sagte, das Schlimmste haben wir hinter uns - er meinte in Wahrheit die "schlimmen" Störfaktoren, die andauernd ausgeglichene Staatshaushalte fordern. Die haben die Eurogruppen-Schuldentreiber mittlerweile fast alle mundtot gemacht.

So können sie denn viel leichter den Euro ruinieren.

Rene

22.01.2013, 07:49 Uhr

Sollen sie mal fordern. An Griechenland sehen sie ja, das die Zahlerländer dem stattgeben. Die einfache Bevölkerung in den Ländern tut mir leid. Aber warum wir Deutsche zusammen mit den Niederländern, Finnen und Österreichern dafür die Zahl-Deppen spielen sollen, sehe ich auch nicht ein.

Am Länderfinanzausgleich sieht man ja, dass die Nehmermentalität zunimmt, erst NRW jetzt Hamburg. Und in Berlin wird nur darüber geredet, wie man noch mehr Geld ausgeben kann. Das sollte als schlechtes Beispiel für den ESM herhalten. Nur verschließe manche Parteien ihre ideologischen Augen.

der_Mahner

22.01.2013, 08:14 Uhr

Aus Sicht von Portugal und Irland ist die Forderung völlig zurecht.
Was dem einen Land zum 100mal erlaubt wird kann man dem anderen schlecht verwehren.

Der Euro hat es in 10 jahren geschafft den Glaube an irgend welche rechtstaatlichen Grundsätze völlig zu erschüttern. Es werden nach belieben in immer kürzeren Abständen die eigenen Gesetzte bebrochen.
Die Euro-Risiken inkl. der EZB Beteiligung belaufen sich längst auf weit über 1 Billion €. Aber der Bundeshaushalt schreibt fast schwarze zahlen. Schattenhaushalte, BadBanks usw. es geht halt nichts über eine kreative Buchführung.
Wir sind auf einem gutenm Weg. Eine andere lügengeschichte bekommt der dt. Michel nicht zu hören.

Eigentlich kann man es nicht in Worte fassen. Die dt. werden innerhalb kürzester Zeit um einen Großteil ihrer Altersvorsorge gebracht "0-Zinspolitik" und sehen tatenlos zu wie Sie den Rest von Europa allimentieren.
Die nächste Schweinerei ist die Bankenunion, dann haftet auch ganz offiziell der kleine Sparer mit seinem Sparbuch. Vermögensabgabe auf Immobilienbesitz.
Zur Sicherheit wurde auch noch still und heimlich der $89 im VAG (Versicherunsaufsichtsgesetzt) eingeführt. Den sollten die Bürger welche mittels LV und RV ihre Altersvorsorge aufbauen einfach mal lesen.

Aber es gibt im Moment wieder sicherlich wichtiger Dinge im Leben. Wichtig ist doch ob das Fussballerehepaar wieder zusammenkommt oder wer im dschungelcamp gerade mal wieder Känguruhoden verspeisen darf.

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