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19.07.2011

12:08 Uhr

Rückzugsforderungen

US-Gesandte treffen Gaddafi-Getreue

Bei einem Treffen in Tunesien forderten die US-Amerikaner Gaddafis Rücktritt. Die Regierung wehrt sich gegen die Einflussnahme, zeigt aber Interesse an einer Fortsetzung des "Dialogs".

Bei einem Treffen mit Gaddafi-Getreuen bekräftigen die USA Forderungen, dass Gaddafi zurücktreten müsse. Quelle: dpa

Bei einem Treffen mit Gaddafi-Getreuen bekräftigen die USA Forderungen, dass Gaddafi zurücktreten müsse.

TripolisGesandte der US-Regierung sind mit Getreuen des libyschen Machthabers Muammar Gaddafi zusammengekommen. Dabei sei „klar und deutlich“ zum Ausdruck gebracht worden, dass Gaddafi zurücktreten müsse, hieß es aus Kreisen des US-Außenministeriums.

Bei dem Treffen am Wochenende sei nicht verhandelt worden. Weitere Begegnungen seien nicht geplant. Von libyscher Seite hieß es hingegen, es werde begrüßt, den Dialog fortzusetzen. Allerdings müssten die Gespräche ohne Vorbedingungen stattfinden. „Jeder Dialog mit den Franzosen, Amerikanern und Briten wird begrüßt“, sagte der Sprecher der libyschen Regierung in Tripolis. „Wir werden alles besprechen - aber stellt keine Bedingungen für eure Friedensgespräche. Lasst die Libyer über ihre Zukunft entscheiden!“ Das Treffen habe am Samstag in Tunesien stattgefunden, ergänzte der Sprecher.

Zuvor hatten bereits französische Gesandte Gespräche mit libyschen Vertretern geführt. Sie waren einen Schritt weiter gegangen und hatten neben Gaddafis Rücktritt auch gefordert, dieser müsse das Land verlassen.

Von

rtr

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