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07.04.2015

09:13 Uhr

Russische Enklave

Polen baut Wachtürme an Grenze zu Kaliningrad

Für eine bessere Überwachung seiner Grenze zur russischen Enklave Kaliningrad baut Polen mehrere neue Wachtürme. Die Baukosten von umgerechnet fast vier Millionen Euro werden zum Teil von der EU finanziert.

Die russische Exklave Kaliningrad. Das frühere Königsberg ist umgeben von Polen und Litauen. AFP

Kaliningrad

Die russische Exklave Kaliningrad. Das frühere Königsberg ist umgeben von Polen und Litauen.

WarschauPolen will die Überwachung seiner Grenze zur russischen Enklave Kaliningrad mit dem Bau mehrerer Wachtürme verstärken. Die sechs bis zu 50 Meter hohen Wachtürme sollten bis Juni fertiggestellt werden, sagte eine Sprecherin der polnischen Grenzpolizei am Montag der polnischen Nachrichtenagentur PAP.

Die Baukosten in Höhe von mehr als 14 Millionen Zloty (3,7 Millionen Euro) würden zu drei Vierteln aus einem EU-Fonds für die Sicherung der Außengrenzen der Europäischen Union finanziert.

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Die russische Enklave Kaliningrad liegt an der Ostsee, umgeben von Polen und Litauen. Angesichts des Ukraine-Konflikts stehen Warschau und Vilnius Russland äußerst misstrauisch gegenüber.

Die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite hatte im März erklärt, Russland habe atomwaffenfähige Iskander-Raketen in Kaliningrad stationiert, die „sogar Berlin erreichen“ könnten.


Von

afp

Kommentare (9)

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Herr Peter Spiegel

07.04.2015, 10:16 Uhr

"drei Vierteln aus einem EU-Fonds für die Sicherung der Außengrenzen der Europäischen Union finanziert."

Ein Grund mehr, die EU muß weg.

Herr Peter Noack

07.04.2015, 10:25 Uhr

Wenn hohe Wachtürme mehr Sicherheit garantieren, sollte man dann nicht höhere Wachtürme bauen? Die Türme bieten allerbesten Schutz gegen Panzer und Bomber.
Jetzt erst wissen wir es: Die DDR ist deshalb untergegangen, weil die Wachtürme an der Grenze zu niedrig waren.
Gibt es nur noch Satire in den Medien?

Herr Peter Noack

07.04.2015, 10:27 Uhr

Nicht vergessen: Zwischen den Türmen muss eine Mauer her!

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