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07.06.2017

01:39 Uhr

Russland-Affäre

Trump wünscht Comey viel Glück - Flynn übergibt Dokumente

James Comeys Worte vor dem Geheimdienstausschuss am Donnerstag könnten dem US-Präsidenten stark schaden. Doch Donald Trump wünscht ihm viel Glück. Neuigkeiten gibt es auch zum ehemaligen Sicherheitsberater Michael Flynn.

US-Präsident Donald Trump, der ehemalige Sicherheitsberater Michael Flynn und der ehemalige FBI-Chef James Comey: Drei Schlüsselfiguren in den Russland-Untersuchungen. Reuters

Donald Trump / Michael Flynn / James Comey

US-Präsident Donald Trump, der ehemalige Sicherheitsberater Michael Flynn und der ehemalige FBI-Chef James Comey: Drei Schlüsselfiguren in den Russland-Untersuchungen.

WashingtonVor der Aussage des gefeuerten FBI-Chefs James Comey vor dem Geheimdienstausschuss hat US-Präsident Donald Trump diesem viel Glück gewünscht. Das sagte Trump am Dienstag auf die Frage von Journalisten.

Comey wird am Donnerstag vor dem US-Senatsausschuss aussagen. Mit Spannung wird erwartet, ob er dabei auf die in Medien diskutierte Darstellung eingehen wird, wonach Trump versucht haben soll, ihn bei den Ermittlungen in der Russland-Affäre unter Druck zu setzen.

Medien hatten berichtet, Comey habe eine entsprechende Gesprächsnotiz verfasst. Trump hatte Comey am 9. Mai überraschend gefeuert. Das FBI ermittelt zu möglichen Verbindungen zwischen Trumps Wahlkampflager und Moskau.

Der ehemalige Nationale Sicherheitsberater Michael Flynn indes übergab dem Geheimdienstausschuss des US-Senats im Zuge der Untersuchungen zur Russland-Affäre rund 600 Dokumente. Die Ermittler des Ausschusses hätten die Unterlagen am Dienstag erhalten, teilte ein Mitarbeiter des Kongresses mit. Die Dokumente würden nun geprüft.

Flynn hatte erste Anfragen des Ausschusses abgelehnt und von seinem Recht des 5. Zusatzartikels der amerikanischen Verfassung Gebrauch gemacht. Diesem zufolge muss niemand eine Aussage machen, wenn er oder sie sich dabei selbst belasten könnte. Vorladungen der Ausschüsse des Senats und des Repräsentantenhauses zu einer Aussage lehnte Flynn bisher ab.

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