Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.04.2017

15:14 Uhr

Russland

Demonstration gegen Putin trotz Verbots

Die Moskauer Behörden hatten eine für diesen Samstag angekündigte Demonstration gegen den russischen Präsidenten Putin untersagt. Trotz Verbot fanden sich nun hunderte Oppositionsanhänger und Regierungsgegner ein.

Die Pro-Kreml Aktivisitin Maria Katasonova will mit hunderten weitern Demonstranten in einem Büro der Präsidialverwaltung Briefe an Putin einreichen, in denen sie ihn auffordern, 2018 nicht erneut bei der Präsidentenwahl anzutreten. dpa

Demonstration gegen Putin

Die Pro-Kreml Aktivisitin Maria Katasonova will mit hunderten weitern Demonstranten in einem Büro der Präsidialverwaltung Briefe an Putin einreichen, in denen sie ihn auffordern, 2018 nicht erneut bei der Präsidentenwahl anzutreten.

MoskauTrotz eines Verbots haben Hunderte Oppositionsanhänger in Moskau gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin demonstriert. Ein Großaufgebot der Polizei war am Samstag vor einem Büro der Präsidialverwaltung in Moskau im Einsatz, griff aber zunächst nicht ein. Die Demonstranten standen vor dem Gebäude Schlange, um dort Briefe an Putin einzureichen, in denen sie ihn aufforderten, 2018 nicht erneut bei der Präsidentenwahl anzutreten.

Zugleich berichteten die Organisatoren von der Bewegung Offenes Russland von Dutzenden Festnahmen bei ähnlichen Aktionen in anderen Großstädten. Allein in der Millionenmetropole St. Petersburg wurden demnach mindestens 30 Menschen in Gewahrsam genommen. Offenes Russland ist eine Bürgerbewegung mit Verbindungen zum Kremlkritiker und früheren Geschäftsmann Michail Chodorkowski, der im Ausland lebt.

Kremlchef Putin hat sich noch nicht öffentlich geäußert, ob er kommendes Jahr für eine vierte Amtszeit kandidieren wird. Viele in Russland rechnen aber fest damit.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×