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21.01.2015

12:06 Uhr

Russland

Lawrow wehrt sich gegen Obama-Äußerungen

Amerika stehe stark da, während Russlands Wirtschaft in Fetzen liege: In seiner Rede zur Lage der Nation teilte US-Präsident Barack Obama ordentlich aus. Russlands Außenminister Sergej Lawrow kontert nun.

Jeder Versuch einer Isolation Russlands sei aussichtslos, erklärte Russlands Außenminister Sergej Lawrow. dpa

Jeder Versuch einer Isolation Russlands sei aussichtslos, erklärte Russlands Außenminister Sergej Lawrow.

MoskauDer russische Außenminister Sergej Lawrow hat US-Präsident Barack Obama für dessen Rede zur Lage der Nation kritisiert. „Die Rede hat unterstrichen, dass im Zentrum der US-Philosophie nur eins steht: Wir sind die Nummer eins, alle anderen müssen das anerkennen“, sagte er am Mittwoch in Moskau.

Es sei bedauerlich, dass die Führung in Washington die Konfrontation suche und ihre eigenen Schritte nicht selbstkritisch bewerte. Dabei sei Partnerschaft möglich. „Die Amerikaner wollen die Welt dominieren. Es genügt ihnen nicht, die ersten unter Gleichen zu sein“, sagte Lawrow.

Obama hatte in der Rede unter anderem gesagt: „Heute steht Amerika stark und gemeinsam mit unseren Verbündeten da, während Russland isoliert ist und seine Wirtschaft in Fetzen liegt.“ Dazu sagte Lawrow, jeder Versuch einer Isolation Russlands sei aussichtslos.

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Höhere Steuern für Reiche, Erleichterungen für die Mittelschicht, Kampf gegen IS: US-Präsident Obama zeigte sich in seiner Rede an die Nation kämpferisch. Das Signal an seine Gegner: Hier ist keine lahme Ente am Werk.

Kritik an der Rede kam auch von Russlands Vizeregierungschef Dmitri Rogosin. Obama sei ein „Träumer“, wenn er denke, dass Russland tatsächlich in einer solchen Klemme stecke, schrieb er bei Twitter. Der Duma-Abgeordnete Michail Jemeljanow nannte die Kritik des US-Präsidenten „reines Wunschdenken“. Die Lage in Russland sei stabil, sagte er der Agentur Interfax zufolge.

Von

dpa

Kommentare (4)

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Herr Vittorio Queri

21.01.2015, 12:47 Uhr

>> Amerika stehe stark da, während Russlands Wirtschaft in Fetzen liege >>

Das "Yes, we Scan" - Männchen hatte nochmals ein Muse-Stündchen vor dem Kongress, bevor es sich zum Müllhaufen der Geschichte auf den Weg macht !

Das "DRITTE-Welt"- Land USA, das 100 Mio. eigener Bürger mit Suppen-Küchen über Wasser hält,

bei dem zig Millionen Bürger als solche nicht mehr zählen, weil ihre Chancen auf einen Job AUSSICHTSLOS sind und sie deshalb in keiner Statistik mehr auftauchen,

das 18 Bio. $ Schulden angehäuft hat und nicht mehr in der Lage ist, diese abzutragen,

bei dem die Infrastruktur zu 3/4 verrottet ist und zusammenbricht,

will Behauptungen glaubhaft rüberbringen, wie " Heute steht Amerika stark und gemeinsam mit unseren Verbündeten da "......?

LACHNUMMER der Neuzeit, Mister Obamowoitsch !

Mit diesen hohlen Dampfblasen kann er keinen mehr irreführen !

Nicht mal seine Vasallen in der EU !

Frau Helga Trauen

21.01.2015, 13:07 Uhr

Jaja, Obama... der wird in den USA mittlerweile von Libertären ObaMao genannt. Warum wohl? Weil er als der Präsident mit der allergrößten Neuverschuldung der USA in Billionenhöhe in die Geschichte eingehen wird. Die USA stehen gut da? Wo denn? Außer beim Militär. Und den Superreichen, denen die Gelddruckerei die Taschen füllt...
Es wird ja immer behauptet, 50% der Wirtschaft sei Psychologie. Wenn es allerdings nur noch Psychologie ist, dann wird's gefährlich. Die USA stehen mit dem Dollar vor einem Scherbenhaufen. Wer allerdings nur Mainstream liest, der ist auf dem zweiten Auge blind - mehr sieht er da nicht. Im Gegenteil... Schöner Schein - aber der Kaiser ist nackt!

Herr mathias müller

21.01.2015, 13:36 Uhr

APARTHEID in den USA

mit einem Schwarzem Präsidenten.
Obama du bist die Schande auf dieser Erde.

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