Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.05.2017

13:31 Uhr

Russland

Merkel zu Besuch in Sotschi

Bei ihrem Kurzbesuch im russischen Sotschi trifft die Bundeskanzlerin auch auf Präsident Putin. Dabei schwingt die Hoffnung auf eine Entspannung zwischen den beiden Ländern mit.

Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin bei ihrem Besuch in Sotschi. AFP

Angela Merkel und Wladimir Putin

Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin bei ihrem Besuch in Sotschi.

SotschiKanzlerin Angela Merkel ist am Dienstag zu einem Kurzbesuch im südrussischen Sotschi eingetroffen, um mit Präsident Wladimir Putin über aktuelle Krisen in der Welt und das angespannte deutsch-russische Verhältnis zu sprechen. Es ist das erste Treffen in Russland seit 2015. Themen sind auch der Ukraine-Konflikt, der Syrien-Krieg und der G20-Gipfel der Industrie- und Schwellenländer im Juli in Hamburg.

Der Besuch nährt Hoffnungen auf eine Entspannung des vor allem durch den Ukraine-Konflikt gestörten Verhältnisses zwischen Merkel und Putin. Allerdings: „Einen gemeinsamen Nenner zu finden, dafür braucht es viel Zeit und gegenseitiges Verständnis“, sagte der Politologe Wladislaw Below der Deutschen Presse-Agentur in Moskau.

Die Ukraine-Krise belastet das Verhältnis zwischen dem Westen und Russland seit drei Jahren. Ein unter Merkels Vermittlung verhandelter Friedensplan für die Ostukraine kommt nicht voran. Dort bekämpfen sich Regierungstruppen und prorussische Separatisten. Der Westen sieht Moskau in der Pflicht, Druck auf die Separatisten auszuüben, damit diese den Plan umsetzen. Zudem hatte die EU nach der russischen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim 2014 Sanktionen gegen Moskau verhängt.

Merkel in Russland: Deutsche Wirtschaft hofft auf Neuanfang

Merkel in Russland

Deutsche Wirtschaft hofft auf Neuanfang

Trotz Sanktionen zieht der deutsch-russische Handel wieder an. Von Merkels erster Russland-Reise seit zwei Jahren erhoffen sich deutsche Unternehmen weiteren Rückenwind. Ost-Ausschuss-Chef Büchele drängt auf Wandel.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×