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28.01.2015

11:55 Uhr

Russland

Moskau stützt Konjunktur mit 30 Milliarden Euro

Russland sagt der Wirtschaftskrise den Kampf an: Nun will die Regierung rund 30 Milliarden Euro in die Wirtschaft pumpen. Auch die staatliche Förderbank VEB soll Milliarden erhalten. Russland droht eine tiefe Rezession.

Der russischen Wirtschaft droht dieses Jahr eine tiefe Rezession: Ihr machen die westlichen Sanktionen im Ukraine-Konflikt und der Ölpreis-Verfall zu schaffen. ap

Der russischen Wirtschaft droht dieses Jahr eine tiefe Rezession: Ihr machen die westlichen Sanktionen im Ukraine-Konflikt und der Ölpreis-Verfall zu schaffen.

MoskauRussland schnürt im Kampf gegen die Wirtschaftskrise ein Konjunkturpaket von umgerechnet mindestens 30 Milliarden Euro. Größte Maßnahme ist die bessere Ausstattung von Banken mit Kapital durch die Ausgabe von Staatsanleihen, erklärte die Regierung am Mittwoch in Moskau zu ihren Plänen.

Die staatliche Förderbank VEB soll zudem rund vier Milliarden Euro erhalten, um die Kreditvergabe an die Unternehmen anzuschieben. Daneben sollen Staatsgarantien für Investitionsprojekte aufgestockt werden. Auch eine Bad Bank für problematische Geschäftsbereiche von Kreditinstituten ist vorgesehen.

Finanziert werden soll das Programm zum einen durch den staatlichen Vermögensfonds. Der ist mit umgerechnet gut 70 Milliarden Euro ausgestattet. Zum anderen sollen Einsparungen neuen Spielraum für Investitionen schaffen. Auch könne die Regierung auf Haushaltsreserven zurückgreifen, hatte Finanzminister Anton Siluanow zuletzt signalisiert.

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Russland droht wegen der westlichen Sanktionen und des Ölpreiseinbruchs eine tiefe Rezession. Die Ratingagentur S&P stufte das Land nun als erste Ratingagentur auf „Ramschniveau“ herab. Moskau findet das übertrieben.

Westliche Sanktionen wegen der Ukraine-Krise und der Verfall des Ölpreises treffen das lange Zeit aufstrebende Schwellenland hart. Der Internationale Währungsfonds geht davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um drei Prozent schrumpfen wird. 2016 soll es um ein Prozent nach unten gehen.

Ratingagenturen hatten die Bonitätsnote Russlands in dieser Woche auf Ramsch-Niveau gesenkt. Russische Staatsanleihen werden damit als riskante Anlage angesehen und nicht mehr als solides Investment.

Von

rtr

Kommentare (4)

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Herr Vittorio Queri

28.01.2015, 11:24 Uhr

>> Regierung stützt Konjunktur mit 30 Milliarden Euro >>

Und das macht Russland aus der Porto-Kasse, nicht durch Neuschulden wie die EU oder die Amis gezwungen sein würden, dies zu machen.

Auch die Drohungen mit Ausschluß aus dem SWIFT-System kann Russland am Ar*** vorbei gehen.

Im Gegenteil, dies würde Russland ermöglichen, alle längerfristigen Verträge in der Öl-und Gasbranche SOFORT auf Rubelbasis umzustellen !

Die weiterhin notwendigen Überweisungen in $ oder € kann Russland auch leicht über Korrespondenzkonten in benachbarten Ländern vollziehen : China oder Weissrussland zum Beispiel !

Die Drohgebärden der westlichen Welt sind eigentlich als Hilfsschreie in den Wald zu sehen !

Herr Manfred Zimmer

28.01.2015, 16:40 Uhr

Wenn sich Putin etwas vorhalten lassen muss, dann ist es Gerhard Schröder als Berater engagiert zu haben. Eine Stütze, wie wir sehen.

Die Frage ist nur für wen?

Account gelöscht!

28.01.2015, 18:03 Uhr

Westliche Sanktionen wegen der Ukraine-Krise und der Verfall des Ölpreises treffen das lange Zeit aufstrebende Schwellenland hart.

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Russland geht es schlecht wegen dem zu billigen Ölpreis.

Die " EU " erhofft sich einen Aufschwung durch den billigeren Ölpreis ??????????????????????????????????

Schon vor März 2015 wird der Ölpreis

bei mindestens 70 US-Dollar liegen...

dann ist der EU-Aufschwung dahin...

(EU-POLITIKER haben wieder eine Ausrede für Ihren VERSAGEN )

und Russland hat mehr Einnahmen.

Wie geht es dann weiter ???

Russland nimmt die ganze Ukraine !








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