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21.04.2017

15:37 Uhr

Russland

Russische Truppenbewegung an Grenze zu Nordkorea

Russland hat möglicherweise Truppen in den äußersten Südosten verlegt – an die Grenze zu Nordkorea. Der Kreml bezeichnet die Bewegungen als Teil einer regulären Übung, die nichts mit der aktuellen Lage zu tun hätten.

Russland verlegt möglicherweise Truppen and die Grenze zu Nordkorea. dpa

Wladimir Putin

Russland verlegt möglicherweise Truppen and die Grenze zu Nordkorea.

MoskauRussland verlegt Berichten zufolge möglicherweise Kriegsgerät an die Grenze zu Nordkorea. Kremlsprecher Dmitri Peskow wollte dies am Freitag in Moskau weder bestätigen noch klar dementieren. Die Frage von Truppenverschiebungen innerhalb Russlands werde nicht öffentlich diskutiert, sagte er Agenturen zufolge.

Medien in Russlands Fernem Osten hatten mögliche Truppenverlegungen in den äußersten Südosten des Riesenreichs mit dem schwelenden Konflikt zwischen Nordkorea und den USA um neue Raketentests in Verbindung gebracht. Russland hat eine knapp 20 Kilometer lange gemeinsame Grenze mit Nordkorea.

Im Internet war ein Video von einem Güterzug aufgetaucht, der gepanzerte Fahrzeuge transportierte. Ein Online-Portal im Gebiet Chabarowsk zitierte Anwohner, die in den vergangenen Tagen mehrere solcher Transporte beobachtet haben wollen.

Ein Militärsprecher wies einen Zusammenhang mit der Entwicklung auf der koreanischen Halbinsel zurück. Es handle sich lediglich um eine reguläre, jährlich stattfindende Übung der Streitkräfte in der Region, sagte Sprecher Alexander Gordejew der Agentur Interfax. Dies habe nichts mit der politischen Lage zu tun, betonte er.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Herr Hofmann Marc

21.04.2017, 16:25 Uhr


Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Herr Tomas Maidan

21.04.2017, 18:13 Uhr

Putin macht das schon! Der ist ein schlauer Fuchs. Und ein großer Stratege! Erst hat er schweinchenschlau Donald Trump an die Macht gebracht. Dabei aber ganz übersehen, dass der Kerl ein agressiver Vollidiot mit kriegshetzerischen Zügen ist. Nunja, konnte ja keiner ahnen. Auf jeden Fall wird der schlaue Putin auch jetzt bestimmt den raffinierten Zug finden, wie er einen Atomkrieg in Korea, nun ja, vielleicht nicht verhindern aber doch irgendwie hindrehen kann. Weiter so Putin. Starker Mann!!

Baron v. Fink

21.04.2017, 19:30 Uhr

Herr Putin verteidigt als lupenreiner Demokrat sein politisches System, wie sonst könnte Russland sich gegen die korianische Übermacht von Kim halten. Wichtig dabei ist, dass wir Investoren die Kredite für den Krieg geben und somit Europa vor der gelben Gefahr retten. Sie wissen , eine kleine Rendite muss schon sein Ha Ha Ha

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