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28.11.2014

17:12 Uhr

Russlands Präsident

Putin will Handel mit Türkei verdreifachen

Angesichts der Sanktionen des Westens will Russlands Präsident Wladimir Putin die Wirtschaftsbeziehungen mit der Türkei. Am Ende sollen er sogar verdreifacht werden. Am Montag reist er in die Türkei.

Bei Putins Treffen mit Erdogan am Montag werde es vor allem um den internationalen Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gehen dpa

Bei Putins Treffen mit Erdogan am Montag werde es vor allem um den internationalen Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gehen

MoskauDer russische Präsident Wladimir Putin will die Wirtschaftsbeziehungen seines Landes zur Türkei angesichts der Sanktionen des Westens deutlich ausbauen. Russland wolle den Handel mit der Türkei pro Jahr auf bis zu 100 Milliarden Dollar (etwa 80 Milliarden Euro) verdreifachen, sagte Putin im Gespräch mit türkischen Medien am Freitag. 2013 lag das Handelsvolumen zwischen den beiden Ländern bei etwa 33 Milliarden Dollar.

Putin reist an diesem Montag zu Gesprächen mit seinem türkischen Kollegen Recep Tayyip Erdogan in die Türkei. Der Kremlchef lobte die Haltung Ankaras als weitsichtig, sich nicht an den Sanktionen des Westens gegen Moskau zu beteiligen. Die Strafmaßnahmen gegen Russland wegen der Ukraine-Krise kritisierte Putin erneut als nicht hinnehmbar.

Bei Putins Treffen mit Erdogan am Montag werde es vor allem um den internationalen Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gehen, sagte Kremlberater Juri Uschakow der Agentur Interfax zufolge. „Wir werden die Regierungen Syriens, des Iraks und anderer Staaten in der Region weiter unterstützen“, kündigte Putin an. Er forderte eine Lösung der Krise im Nahen Osten im Rahmen der Vereinten Nationen.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Herr Helmut Paulsen

28.11.2014, 18:03 Uhr

Lesenswert: Frau Le Pen (Frankreich) heute:

"Wie Marine Le Pen, Abgeordnete des Europäischen Parlaments und Chefin der Partei „Nationale Front“, äußerte, beabsichtigt sie im Falle ihres Sieges bei der französischen Präsidentenwahl 2017, ein Referendum über den Austritt Frankreichs aus der Europäischen Union durchzuführen.

„Wenn ich zur Präsidentin der Republik gewählt werde, so werde ich die Verpflichtung vor den Franzosen übernehmen, innerhalb von sechs Monaten ein Referendum über den EU-Austritt Frankreichs zu organisieren“, zitiert die französische Tageszeitung „Le Figaro“ die Partei-Chefin.

Die Abgeordnete wies darauf hin, dass sie die Absicht habe, innerhalb von sechs Monaten mit den europäischen Behörden über die Rückgabe der territorialen, gesetzgebenden und wirtschaftlichen Souveränität sowie der Souveränität im Valutabereich an Frankreich übereinzukommen.

„Danach gibt die EU entweder diese vier Elemente dem französischen Volk zurück oder sagt das ab. Dann werde ich die Franzosen bitten, auf dem Referendum für den EU-Austritt zu stimmen“, äußerte Le Pen.

Sie hob hervor, vom Amt der Präsidentin zurückzutreten, wenn die Franzosen gegen den EU-Austritt stimmen sollten.

„Wenn die Franzosen gegen den EU-Austritt stimmen werden, so werde ich gehen. Denn ich werde ihnen nie ein Versprechen geben, das ich nicht halten kann“, so Le Pen."

http://de.ria.ru/politics/20141128/270103632.html

Nur Frankreich und Russland können Deutschland vom Joch des Euro und der EU befreien !!

Herr Vittorio Queri

28.11.2014, 18:50 Uhr

>> Putin will Handel mit Türkei verdreifachen >>

Das ist Kremls Antwort auf die Isolation....vom arroganten, duseligen Westen, der sich mit der Murksel und ihrer bescheuerten Strategie ( mit Russland auf Ultimatumebene zu verhandeln ) ans eigene Knie pinkelt !

Eine dämlichere Kanzlerin hat dieses Land noch nicht gesehen !

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