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06.04.2012

13:27 Uhr

Satellitenstart

Nordkorea droht „erbarmungslosen“ Gegenschlag an

Nordkorea verschärft seinen Ton um den geplanten Satellitenstart: Sollte ein Land die Trägerrakete abschießen, so eine Erklärung von Nordkorea, werde das „sofort, resolut und erbarmungslos bestraft“.

Nordkorea würde ein Abfangen seiner Trägerrakete als „Kriegsakt“ werten. dapd

Nordkorea würde ein Abfangen seiner Trägerrakete als „Kriegsakt“ werten.

SeoulVor seinem umstrittenen Satellitenstart hat Nordkorea mit „erbarmungsloser“ Bestrafung gedroht, falls ein Land die Trägerrakete abschießen sollte. Dies werde als „Kriegsakt“ aufgefasst, hieß es am späten Donnerstagabend in einer Erklärung des nordkoreanischen Komitees für die Friedliche Wiedervereinigung Koreas. Wer den Satelliten abfange oder dessen Trümmer einsammle, werde von Nordkorea „sofort, resolut und erbarmungslos bestraft“.

Nordkorea will zum 100. Geburtstag des als Staatsgründer verehrten Kim Il Sung am 15. April einen Satelliten ins All schießen. Die USA, Japan und Südkorea sehen darin einen verdeckten Test einer militärischen Rakete, die einen Atomsprengkopf tragen könnte. Südkorea und Japan bereiten sich auf einen Abschuss der Rakete vor, falls diese oder einzelne Teile auf ihr Staatsgebiet abzustürzen drohten.

Südkoreas Präsident Lee Myung Bak rief gemeinsam mit einer Gruppe von fünf US-Kongressabgeordneten zu einer geschlossenen Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf die Startpläne Nordkoreas auf. Südkoreas Präsident und die US-Abgeordneten der Republikanischen Partei bekräftigten bei einem Treffen in Seoul, dass Nordkorea mit dem Raketenstart gegen eine Resolution des UN-Sicherheitsrats verstoße, wie Lees Büro mitteilte.

Beide Seiten forderten „auf der Grundlage der Allianz zwischen Südkorea und den USA eine einheitliche Antwort der internationalen Gemeinschaft“. Nordkorea hatte den USA im Februar unter anderem zugesagt, vorerst keine Atomwaffentests und Tests mit Langstreckenraketen zu unternehmen. Die USA wollten für die Zugeständnisse Nahrungsmittel an das verarmte, aber hoch aufgerüstete Nordkorea liefern. Die Abgeordneten, darunter Saxby Chambliss aus Georgia und Richard Burr aus North Carolina, waren am Freitag zu einem dreitägigen Besuch in Südkorea eingetroffen.

Von

dpa

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

06.04.2012, 14:13 Uhr

Nord-Korea sollte sich mal die Landkarte ansehen , wo ist Japan,Taiwan,Russland und wo sind die Amerikaner !

blockstone

06.04.2012, 14:37 Uhr

Nordkorea hat jedes recht auf dieser welt,wie jedes anderes westlich land. ich finde es völlig anmassend,das die usa,japan und andere nachbarstaaten sich in innere angelegenheiten anderer staaten einzumischen. jedes land hat ein recht auf entwicklung und auch auf verteitigung,jeglicher art. wer es ihm streitig macht-führt nichts gutes im sinn. (es ist der gleiche effekt,wenn ich andere menschen ändern will- man kann sich auf den kopf stellen,es muss von einem selbst ausgehen)

Account gelöscht!

06.04.2012, 15:18 Uhr

So lange diese Trägerrakete sich im internationalen Luftraum bewegt hat niemand das Recht, diese Rakete abzuschießen.
Dass vor allem die USA an einer Vernichtung dieser Trägerrakete interessiert sind, kann man schlussfolgern, dass diese Trägerrakete dann in Serie produziert und an den IRAN verkauft wird, incl. Atomsprengköpfe. Der IRAN muss also keine Nuklearwaffen produzieren, er kann sie mit den unendlichen Gas- und Ölvorkommen schon fertig einkaufen.

Iranische Atomsprengköpfe wurden mit Hilfe Nordkoreas in Nordkorea hergestellt und auch dort erfolgreich getestet, so passt alles wieder zusammen. In iranischen Atomanlagen müssen deshalb auch keine A-bomben gebaut, bzw. waffenfähiges Uran hergestellt werden. Ein cleverer Schachzug.

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