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01.06.2017

10:59 Uhr

Save the Children

Kinder zwischen Kriegshölle und Spielplatz

Überall auf der Welt grassieren Krisenherde und beeinträchtigen das Leben der Zivilgesellschaft. Davon in hohem Maße betroffen sind die Kinder, die unter den Auswirkungen von Krieg, Hunger und Flucht besonders leiden.

Rund 700 Millionen Kinder leiden unter den Folgen von Kriegen und anderen Auseinandersetzungen. AP

Junge in Kabul

Rund 700 Millionen Kinder leiden unter den Folgen von Kriegen und anderen Auseinandersetzungen.

BerlinEin Viertel aller Kinder weltweit werden einem Bericht der Kinderrechtsorganisation Save the Children zufolge ihrer Kindheit vor allem durch Krieg und Armut beraubt. Etwa 700 Millionen Kinder weltweit litten unter Kriegen, Flucht, Gewalt, harter Arbeit, Frühverheiratung und Frühschwangerschaft, schwacher Gesundheit und fehlender Schulbildung, heißt es in dem Bericht „Stolen Childhood - Geraubte Kindheit“ vom Mittwoch. An diesem Donnerstag wird in vielen Ländern der Internationale Kindertag begangen.

Am stärksten seien Kinder in West- und Zentralafrika gefährdet. Der Niger stehe am unteren Ende der Liste, gefolgt von Angola, Mali, der Zentralafrikanischen Republik und Somalia. Eine eher unbeschwerte Kindheit erleben Kinder in Norwegen, Slowenien, Finnland, den Niederlanden und Schweden - also in europäischen Ländern. Deutschland steht auf Platz 10.

Save the Children Studie: Toxischer Stress für Kinder in Syrien

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Toxischer Stress für Kinder in Syrien

Der jahrelange Bürgerkrieg in Syrien fordert seinen Tribut: Viele hier lebende Kinder leiden auf Grund ihres toxischen Umfeldes an schweren psychischen Erkrankungen. Ist eine Genesung möglich?

„Es ist inakzeptabel, dass im Jahr 2017 mehr als 730 Millionen Kindern, einem Viertel aller Kinder weltweit, immer noch ihre Rechte auf Schutz, Lernen, Entfaltung und Spielen verwehrt werden“, sagte Bidjan Nashat, Vorstand bei Save the Children Deutschland. „Diesen Kindern wird alles geraubt, was eine Kindheit ausmacht. Das müssen wir ändern - und wir können es auch.“ Veränderung sei möglich, wenn gezielt in Gesundheit und Wohlergehen von Kindern investiert werde.

Von

dpa

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