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19.10.2014

21:47 Uhr

Schiitische Milizen

Iran will Libanon und Hisbollah unterstützen

Die komplexen Verflechtungen im Nahen Osten spitzen sich zu. Das iranische Regime sagt der schiitischen Hisbollah-Miliz Unterstützung zu. Damit könnte sie auch den syrischen Präsidenten Assad stärken.

Der iranische Präsident Hassan Rohani gilt als gemäßigter als sein Vorgänger. Doch er unterstützt weiterhin schiitische Milizen. dpa

Der iranische Präsident Hassan Rohani gilt als gemäßigter als sein Vorgänger. Doch er unterstützt weiterhin schiitische Milizen.

TeheranIran hat sowohl den libanesischen Streitkräften als auch der schiitischen Hisbollah-Miliz Unterstützung im Kampf gegen „Terroristen“ zugesagt. Das sagte der Sekretär des iranischen Sicherheitsrats, Ali Schamchani, nach einem Bericht des iranischen Fernsehens am Sonntag.

Bei einem Treffen mit dem libanesischen Außenminister Samir Mokbel bekräftigte er, dass Iran seine Erfahrung im Kampf gegen Terroristen und zur Verbesserung der Sicherheitslage an Libanon weitergeben wolle. Mokbel traf auch mit Präsident Hassan Ruhani zusammen.

Libanon, dessen Bevölkerung aus Christen, Sunniten und Schiiten besteht, ist vom Bürgerkrieg im benachbarten Syrien in eine Zerreißprobe gezogen worden. Die Hisbollah, die von etlichen Experten stärker als die regulären Streitkräfte eingeschätzt wird, unterstützt den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad.

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Die iranischen Hilfszusagen kamen, nachdem Saudi-Arabien drei Milliarden Dollar für die Ausrüstung der libanesischen Streitkräfte zugesagt hat. Auch die USA liefern Waffen an Libanon, um das Land für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat zu rüsten.

Von

ap

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