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20.01.2004

11:11 Uhr

Schröder würdigt Kibakis Kampf gegen Korruption

Deutschland verdoppelt Hilfe für Kenia

Die Bundesregierung verdoppelt in den beiden kommenden Jahren das Volumen der Entwicklungshilfe für Kenia. Ein entsprechendes Abkommen wurde während des Besuchs von Bundeskanzler Gerhard Schröder in Nairobi unterzeichnet.

Unmittelbar nach Schröders Begrüßung durch Präsident Mwai Kibaki unterzeichneten die Parlamentarische Staatssekretärin im Entwicklungsministerium, Uschi Eid, und Kenias Finanzminister David Mwiraria eine Vereinbarung, nach der das ostafrikanische Land in den Jahren 2004 und 2005 mit insgesamt 50 Mill. Euro Entwicklungshilfe rechnen kann.

Die Bundesregierung wolle mit der Verdoppelung der ursprünglich geplanten Summe das Bemühen des Ende 2002 gewählten Kibaki würdigen, die Demokratie in Kenia wieder herzustellen, die Korruption zu bekämpfen und für ein geordnetes Regierungswesen zu sorgen. Das Geld soll vor allem der Landwirtschaft, der Wasserversorgung und dem Gesundheitssektor zugute kommen.

Deutschland und Kenia, das in der Vergangenheit mehrfach Schauplatz schwerer Anschläge war, vereinbarten auch eine engere Zusammenarbeit der Geheimdienste im Kampf gegen den Terrorismus. Schröder sicherte zudem die Unterstützung Deutschlands bei der Ausbildung kenianischer Polizisten zu.

Kenia ist die zweite Station von Schröders sechstägiger Afrika-Reise, die ihn noch nach Südafrika und Ghana führen wird.

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