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21.06.2011

08:41 Uhr

Schulden-Streit

Fitch droht den USA

Deutliche Mahnung: Fitch kündigt den USA als Folge des Schulden-Streit eventuell einen negativem Ausblick an - die Agentur könnte für das Land bald eine eingeschränkte Insolvenz feststellen.  

Blick auf die Büroräume der Ratingagentur Fitch. Quelle: dpa

Blick auf die Büroräume der Ratingagentur Fitch.

SingapurDie Ratingagentur Fitch hat den USA mit einem negativen Ausblick auf die Entwicklung ihrer Kreditwürdigkeit gedroht, sollte es im Schulden-Streit keine rechtzeitige Einigung geben. „Wenn wir den 2. August erreichen, ohne dass die Schuldenobergrenze erhöht wurde, dann würde Fitch seinem Rating ein „Ausblick negativ' geben“, sagte der Chef der Agentur für die Region Asien-Pazifik, Andrew Colquhoun, am Dienstag bei einer Konferenz. Sollten die USA am 15. August Zinsforderungen nicht nachkommen, werde die Agentur eine eingeschränkte Insolvenz feststellen. Er gehe aber davon aus, dass dieser Fall vermieden werde.

Der US-Regierung geht nach eigenen Angaben am 2. August das Geld aus, wenn der Kongress die gesetzliche Schuldenobergrenze nicht erhöht und damit keine weitere Kreditaufnahme zulässt. Am Dienstag gehen Demokraten und Republikaner in die nächste Runde von Marathonverhandlungen, um ihren Streit darüber beizulegen und einen Zahlungsausfall zu vermeiden. Sollte es bis Ende der Woche keine Einigung geben, ist führenden Kongressvertretern zufolge auch eine Übergangslösung denkbar.

 

Von

rtr

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

21.06.2011, 09:10 Uhr

Liebes Handelsblatt,
überfordern Sie den Dummichel nicht immer wieder.
Er versteht den Unterschied zwischen Staatsinsolvenz
und Währungsinsolvenz nicht.
.

Manfred

21.06.2011, 20:22 Uhr

Kasperltheater !
Wen interessiert ein Rating einer korrupten, kleinen, privaten Ratingagentur ?????????
Es interessiert die Menschen, welche in dieses korrupte Spiel involviert sind und die ahnugslosen Dummen ......

Brainman

21.06.2011, 21:45 Uhr

Wie oft soll denn die Schuldenobergrenze noch erhöht werden?
Dadurch wird nur wieder auf "Zeit" gespielt, was aber nichts
am Staatsbankrott der USA genauso wie(Griechenland, Irland, Spanien, Portugal, Deutschland, Frankreich usw. usw.)ändert.
Das gesamte Papiergeldsystem ist weltweit im finalen "Stadium" zum Kollaps. Schon rein mathematisch sind diese Schulden nicht mehr zu begleichen. 5% Zins ergeben über den Zinseszins-Effekt halt nach ca. 90 Jahren eine exponentiale (2+4+8+16+32+64+128+256 usw) "Game-Over"-Situation. Das ist den "Gelddruckern" ja auch bekannt. Nur dem "dummen" Arbeitervolk werden nach wie vor irgendwelche LÜGEN!!! von "Rettungspaketen" vorgegaukelt.
War alles schon mal da (1929/30 Weltwirtschaftskrise) und kommt so ca. alle 2 Generationen. Und wenn man dann noch ein EHEC-Virus, Vulkanaschewolken und die Klimakatastrophe sowie Tsunamis MACHT!!!, dann kann man da in Summe schon einen Schuldigen für die Krise daraus "zaubern". Es ist nur noch ein Fiasko, was einem tagtäglich von der "ELITE" geboten wird. Aber alles hat ein Ende! Und alles einen neuen Anfang...

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