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02.07.2015

07:28 Uhr

Schuldenkampf

Gläubiger setzen sich mit Kiew an den Verhandlungstisch

Die Ukraine ächzt seit dem Konflikt mit den prorussischen Separatisten unter einem großen Schuldenberg. Doch zurückzahlen kann Kiew die Schulden nicht. Neue Verhandlungen sollen die Verbindlichkeiten restrukturieren.

Die Ukraine beginnt mit seinen Gläubigern neue Verhandlungen, um ihre Schulden zu restrukturieren. AFP

Schuldendiskussion

Die Ukraine beginnt mit seinen Gläubigern neue Verhandlungen, um ihre Schulden zu restrukturieren.

WashingtonNach wochenlangem Streit haben sich die Regierung in Kiew und ihre internationalen privaten Gläubiger auf Verhandlungen über eine Restrukturierung der ukrainischen Schulden verständigt. Beide Seiten hätten vertrauliche Vereinbarungen getroffen, die es ermöglichten, ab kommender Woche Verhandlungen „ohne Vorbedingungen“ zu führen, teilten sie nach einem Treffen am Sitz des Internationalen Währungsfonds (IWF) am Mittwoch in Washington mit. Dabei solle „so bald wie möglich“ eine Einigung erzielt werden.

Ukraines private Gläubiger, insbesondere vier US-Investment- und Hedgefonds sehen sich unter Druck, einen Teil ihrer Forderungen abzuschreiben, um eine Stabilisierung der Ukraine zu ermöglichen. Sie argumentieren aber, eine Verlängerung der Rückzahlungsfrist sei ausreichend.

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Gazprom macht ernst: Keine Ware ohne Vorauszahlung – so lautet die Devise. Und da die Ukraine ihre Erdgaskäufe ausgesetzt hat, antwortet nun der russische Energieriese mit einem sofortigen Lieferstopp.

Die ukrainische Wirtschaft leidet unter dem Konflikt mit prorussischen Separatisten im Osten des Landes. Der IWF räumte dem Land Hilfskredite in Höhe von 17,5 Milliarden Dollar (15,6 Milliarden Euro) ein, forderte im Gegenzug aber ein akzeptables Maß seiner Verschuldung.

Am Mittwoch stellte Russland seine Gaslieferungen an die Ukraine ein. Beide Seiten hatten sich nicht auf den Preis der künftigen Lieferungen einigen können.

Von

afp

Kommentare (6)

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Herr Walter Gerhartz

02.07.2015, 11:06 Uhr

Krieg mit Russland oder China wird wahrscheinlicher
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Russland, China, der IS, Iran und Nordkorea: Die Liste mit potenziellen Bedrohungen für die USA ist lang. In seinem neuen Strategiebericht warnt das US-MIlitär vor einer wachsenden Kriegs-Gefahr - und spricht von einem "schwierigen Schlachtfeld".
Das US-Militär stuft in seinem neuen Strategiebericht China und Russland als Bedrohung für die nationalen Sicherheitsinteressen ein.
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In dem ersten Strategiebericht seit vier Jahren, der am Mittwoch in Washington veröffentlicht wurde, spricht US-Generalstabschef Martin Dempsey von einer "geringen, aber wachsenden" Wahrscheinlichkeit, dass die USA einen Krieg mit einer Großmacht führen. Ein solcher Konflikt hätte "immense" Auswirkungen, warnte Dempsey.
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Die US-Amerikaner leiden unter einem kollektiven
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Verfolgungswahn, der schon seit langer Zeit immer gefährlichere Dimensionen angenommen hat. Und das nicht erst seit Pearl Harbour, dem unheilbaren Trauma dass es tatsächlich ein Land gewagt hatte die "mächtigste Nation der Welt" anzugreifen. (Welche übrigens ganz nebenbei bemerkt seinerzeit das britische Empire war)
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Der US-Bürger hält sich immer noch für einen Pionier, der in einer feindlich gesinnten Umwelt durchschlagen muss. Was früher die Indianer waren das sind heute eben Kriminelle, so dass er immer noch nicht freiwillig ohne Waffe aus dem Haus geht.
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Und genauso misstraut die US-Regierung der ganzen Welt. Eine Nation voller Psychopathen kurz vor dem Durchdrehen, unglücklicherweise haben diese ein gigantisches Arsenal an konventionellen und nuklearen Waffen zur Verfügung.

Herr Walter Gerhartz

02.07.2015, 11:11 Uhr

EUROPA MUSS SOFORT AUS DER NATO AUSTRETEN !!
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Nicht Russland, China, Iran oder Nordkorea sind Gefahren für die Welt, sondern die USA selber. Wer hat in den letzten 5-6 Jahren die meisten Kriege geführt?
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Wer hat die IS groß gemacht? Vielleicht sollte die Welt über Sanktionen gegen die USA nachdenken!

Herr Walter Gerhartz

02.07.2015, 11:29 Uhr

Das wird die letzte Schlacht
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Das Strategiepapier der USA zeigt auf, wer der wahre Kriegstreiber auf dieser Welt ist.Die Vormachtstellung der USA geht mit Riesenschritten verloren.
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Vor allem im Pazifischen-Raum.Krieg in den Weltraum verlegen Satelliten abschießen und lauter solche übelsten Vorbereitungen treffen diese Kriegstreiber USA.
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Es wird das Ende unserer Erde werden .Die USA brauchen dann kein Strategiepapier mehr.Wer glaubt, dass ein Krieg nicht stattfindet, der irrt.
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Seit es diesen Homo Krawallo auf Erden gibt, wird daran gearbeitet sich gegenseitig auszurotten, im Tierreich gibt es ähnliche Kapputniks, von Gott gewollt, was will man mehr.

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