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20.07.2011

12:08 Uhr

Schuldenkrise

Euro: Hält er oder zerfällt er?

VonFrank Wiebe

Der Countdown läuft: Morgen startet der Euro-Rettungsgipfel. Die europäischen Regierungschefs müssen die Weichen für die Zukunft des Euro stellen. Nichts ist mehr undenkbar.

Eine griechische Euromünze. Quelle: dpa

Eine griechische Euromünze.

DüsseldorfDie Erwartungen sind hoch, wenn sich am Donnerstag die europäischen Regierungschefs zum Euro-Sondergipfel treffen. Die Märkte versprechen sich eine schnelle Lösung der Euro-Krise. Politiker und Ökonomen haben weitreichende Forderungen gestellt.

In Deutschland hat sich zum Beispiel der Sachverständigenrat in einem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu Wort gemeldet. Die Forderung der Ökonomen: Ein Schuldenschnitt von 50 Prozent. Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger verlangt ein klares Signal an die Märkte. Es müsse deutlich gemacht werden, dass die Euro-Länder bereit sind, den Zusammenhalt der Währungsunion mit allen Mitteln zu garantieren.

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Angela Merkel hat die Hoffnungen auf den Gipfel gedämpft. Eine spektakuläre Lösung für die Euro-Krise werde es bei dem Treffen nicht geben, sagte die Bundeskanzlerin. Doch ganz ohne Beschlüsse werden die Regierungschefs am Donnerstag wohl nicht vor die Öffentlichkeit treten – dafür ist der Druck der Märkte zu groß.

Das Handelsblatt analysiert, welche Lösung die wahrscheinlichste ist.

Kommentare (93)

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MikeM

20.07.2011, 12:11 Uhr

Welch dumme Überschrift! Die Griechische Schuldenkrise hat nichts mit dem Euro zu tun. Die Frage ist, hält die EU so wie sie bisher gewesen ist. Ich hoffe nicht!

Account gelöscht!

20.07.2011, 12:17 Uhr

"Die Sanierungsphase nach einem Zusammenbruch der Währungsunion wird lange dauern und teuer sein - und die starken Länder werden das auch sehr deutlich zu spüren bekommen."
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Die entscheidende Frage lautet doch, wer bezahlt den Preis. Zerfällt die Währungsunion würde es hauptsächlich die bisherigen Nutznießer der Währungsunion treffen und weniger den gemeinen Steuerzahler.

sailing

20.07.2011, 12:25 Uhr

eigentlich muß man die Euro-Politik mit dem berüchtigten "Pyramidenspiel" vergleichen.

Man müßte nan den Griechen ein Exempel statuieren um den Marktteilnehmnern zu signalisieren entweder legt sich die "Unruhe" auf den Finanzmärkten oder es ergeht jedem Schulder genauso wie Griechenland. Denn die institutionellen Marktteilnehmer die solche "Ramschanleihen" mit der Begründung der Sicherheit erworben haben, haben diese Krise mitverursacht und müssen ebenfalls in die Haftung genommen werden.

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