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21.09.2011

15:27 Uhr

Schuldenkrise

Finanzminister schwört Griechen auf Euro ein

Es gibt wieder Hoffnung für Griechenland. Finanzminister Evangelos Venizelos hat sich nach einem zweiten Krisentelefonat mit den Vertretern der Gläubiger auf die Rückkehr der Troika verständigt. Unterdessen lud Merkel Papandreou nach Berlin ein.

Die griechische Regierung stemmt sich mit allen Kräften gegen die Zahlungsunfähigkeit. dpa

Die griechische Regierung stemmt sich mit allen Kräften gegen die Zahlungsunfähigkeit.

Athen, BerlinIm Ringen um die Rettung des hochverschuldeten Griechenlands gibt es wieder Hoffnung: Finanzminister Evangelos Venizelos verständigte sich in einem zweiten Krisentelefonat am Dienstagabend mit den Vertretern der Gläubiger seines Landes auf die Rückkehr der Troika, die für eine Auszahlung weiterer Hilfsgelder nötig ist. Während Venizelos strengere Haushaltsdisziplin versprach, befürchtete die Bevölkerung weitere Einsparungen.

Vor dem Parlament in Athen beschwor Venizelos am Mittwoch eine Zukunft seines Landes mit dem Euro. „Griechenland ist und wird immer Mitglied der Eurozone bleiben“, sagte er. Die Regierung werde alles unternehmen, um „das Schicksal unseres Landes und seinen Platz in der Eurozone nicht aufs Spiel zu setzen“. Dazu seien weitere Sparmaßnahmen nötig, ergänzte Venizelos, ohne Details zu nennen. Es müsse ein „Krieg für unsere Generation“ gewonnen werden.

Wenig später kam die Regierung von Ministerpräsident Giorgos Papandreou zu einer Sondersitzung über weitere Sparmaßnahmen zusammen. Zunächst war unklar, ob noch am Mittwoch Einzelheiten bekannt werden sollten. Die griechische Presse stellte ihre Leser aber schon auf weitere Entlassungen und Gehaltskürzungen im öffentlichen Dienst ein. Die Gewerkschaften planten ein Treffen, bei dem sie ihren Gegenkurs festlegen wollten.

Am Dienstagabend hatte Finanzminister Venizelos einen Durchbruch bei den Verhandlungen mit Vertretern von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) erzielt. Nach einer zweiten Telefonkonferenz teilte sein Ministerium mit, die Gespräche hätten einen „befriedigenden Fortschritt“ gebracht. Die Chefs der Troika-Expertenmission würden „zu Beginn der kommenden Woche“ nach Athen zurückkehren.

Kommentare (2)

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Rainer_J

21.09.2011, 19:59 Uhr

In zwei Wochen haben wir dort Bürgerkrieg.

DEM

21.09.2011, 20:23 Uhr

Griechenland geht wieder in die Drachme u. verläßt

die EURO Währung .

Die einzige Alternative für das griechische Volk .

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