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07.10.2011

22:14 Uhr

Schuldenkrise

„Griechenland-Rettung wird scheitern“

Peer Steinbrück nimmt selten ein Blatt vor den Mund: Geht das Krisenmanagement so weiter wie bisher, wird die Griechen-Rettung scheitern, glaubt der Ex-Finanzminister. Er empfiehlt dem Land eine radikale Lösung.

Die Griechenland-Rettung wird scheitern, glaubt Peer Steinbrück (SPD). dapd

Die Griechenland-Rettung wird scheitern, glaubt Peer Steinbrück (SPD).

BonnDer ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hält das Vorgehen gegenüber dem hoch verschuldeten Griechenland für verfehlt. „Das jetzige Krisenmanagement wird scheitern“, sagte Steinbrück dem Bonner „General-Anzeiger“ (Samstagausgabe). „Es besteht ja nur aus zwei Punkten: der bloßen Finanzierung des griechischen Kapitaldienstes und einer Art Diät, die die Schwierigkeiten für die Griechen nur weiter erhöht.“    

Steinbrück sagte, Griechenland sei eher in der europäischen Währungsunion zu retten als außerhalb. Allerdings fehle eine nachhaltige Entlastung. „Meine Einsicht ist, dass Griechenland pleite ist“, sagte Steinbrück. „Und dass Griechenland einen Schuldenschnitt braucht.“    

Steinbrück forderte, die Europäische Zentralbank (EZB) zu entlasten. „All die Pläne, mit den Hebelwirkungen von Krediten mit weiteren Risiken für die EZB etwas zu erzwingen, halte ich für verantwortungslos“, sagte er. Außerdem müsse die europäische Wirtschafts- und Finanzpolitik besser koordiniert werden.    

Auf die Frage, ob er den Euro in Gefahr sehe, sagte Steinbrück: „Wenn man so weitermacht wie bisher, glaube ich an eine weitere Eskalation. Wenn man rechtzeitig die Reißleine zieht (wofür es zugegeben nicht das eine Rezept gibt), wird der Euro weiter die zweitwichtigste Währung der Welt bleiben.“

Von

dapd

Kommentare (29)

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Bruder-Helmut

07.10.2011, 22:32 Uhr

na, Herr Peer Steinbrück, wenn sie alles so offen aussprechen, dann berichten Sie dem dt. Volk doch mal, was man ihnen auf dem letzten TRreffen der Bilfderberger ins Notizbuch geschrieben hat.


Der Bilderberger Steinbrück als Kanzlerkandidat
Dienstag, 21. Juni 2011 , von Freeman um 20:09

Manchmal treten Vorhersagen schneller ein als man sie erwartet. Die langjährige Beobachtung zeigt nämlich, Politiker die bei der Bilderberg-Konferenz teilnehmen machen sehr oft einen steilen Aufstieg und landen in Führungspositionen. So auch Peer Steinbrück, den wir bei seiner Wanderung vom Paradiso Bergrestaurant als Bilderberg-Teilnehmer fotografieren konnten. Kaum aus St. Moritz zurückgekehrt und von einer Tournee um für sein Buch "Unterm Strich" zu werben, sowie vielen Vorträgen um sich unters Volk zu mischen, will der ehemalige Bundesfinanzminister wieder in die Spitzenpolitik zurückkehren und hat sich als Kanzlerkandidat der SPD angeboten.

Sagenhaft wie hier die Meinung nicht erfragt sondern gemacht wird. Man erzählt den Deutschen mit angeblichen Umfragen wen sie als Kanzler gut finden sollen. Man versucht Steinbrück als gleichen pragmatischen Politikertypen darzustellen, wie Helmut Schmidt und Gerhard Schröder, die beide Kanzler wurden, obwohl sie innerhalb der SPD nicht zu den beliebtesten Parteimitgliedern gehörten. Ist ja auch klar warum, sie hatten mit der Sozialdemokratie nichts am Hut, sondern waren Vertreter der Bilderberger und ihrem Programm.


ichduersiees

07.10.2011, 22:38 Uhr

Der Glaube an den Bestand des Euros ist die Illusion einer erkauften Zeit

pitpat

07.10.2011, 22:38 Uhr

GRIECHENLAND HAT(!) 400 PANZER GEKAUFT--FÜR JE 10MIO EUR!!!
!!!!!!!!!!!!!!! = 4 MILLIARDEN EURO FÜR PANZER !!!!!!!!!!!
+ x MILLIARDEN FÜR SONST MILITÄRISCHES GERÄT
http://info.kopp-verlag.de/video.html?videoid=595

!!! SOS !!! SOS !!! SOS !!! SOS !!! SOS !!! SOS !!!

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