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19.09.2011

10:57 Uhr

Schuldenkrise

IWF fordert Reform der griechischen Steuerverwaltung

IWF-Vertreter Bob Traa hat Griechenlad aufgefordert, mehr für die Beseitigung des Haushaltsdefizits zu tun. Traa regte eine Reform der Steuerverwaltung an, warnte aber vor höheren Steuern.

Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos (links) spricht neben dem IWF-Vertreter Bob Traa (rechts). AFP

Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos (links) spricht neben dem IWF-Vertreter Bob Traa (rechts).

VouliagmeniGriechenland muss nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) weitere Anstrengungen unternehmen, um sein Haushaltsdefizit unter Kontrolle zu bekommen. Bei einem Symposium in Vouliagmeni nahe Athen mahnte am Montag der ständige IWF-Vertreter in Griechenland, Bob Traa, unter anderem eine Reform der Steuerverwaltung an. Er warnte zugleich aber davor, immer höhere Steuern zu erheben. Nach einer Reform des Systems der Steuereintreibung könnten Steuern sogar gesenkt werden. An dem von dem britischen Magazin „The Economist“ veranstalteten Forum nahm auch der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos teil. 

Venizelos soll am frühen Nachmittag (gegen 14.00 Uhr MESZ) bei einer Telefonkonferenz mit Vertretern der sogenannten Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und IWF über die Sparbemühungen seiner Regierung beraten. Im Anschluss will das griechische Kabinett über weitere Schritte beraten. Von der Bewertung der Troika hängt die Auszahlung der nächsten Tranche der Notkredite ab. Die Finanzmärkte rechnen damit, dass Griechenland ohne die nächste Rate von acht Milliarden Euro im Oktober zahlungsunfähig sein wird.

 

Von

afp

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