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01.02.2013

10:37 Uhr

Schuldenlimit

USA bleiben flüssig

Barack Obama hat Luft zum Atemholen bekommen. Der Streit mit den Republikanern über eine Anhebung des Schuldenobergrenze ist erst einmal vertagt. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Der US-Kongress hat das Schuldenlimit bis Mitte Mai ausgesetzt. dpa

Der US-Kongress hat das Schuldenlimit bis Mitte Mai ausgesetzt.

WashingtonDie USA bleiben fürs Erste flüssig: Der Senat stimmte am Donnerstag mit breiter Mehrheit einem Gesetz zu, wonach das Schuldenlimit von derzeit 16,4 Billionen Dollar bis zum 19. Mai ausgesetzt wird. Bereits kürzlich hatte das Abgeordnetenhaus einen entsprechenden Antrag verabschiedet. Präsident Barack Obama will das Gesetz in Kürze unterzeichnen.

Damit ist die Zahlungsfähigkeit der Regierung in Washington zunächst gesichert. Das Gesetz erlaubt dem Finanzministerium, sich bis Mitte Mai weiter Geld für die Begleichung von Rechnungen zu leihen, obwohl das selbstgesteckte Kreditlimit ausgeschöpft ist. Die 16,4 Billionen Dollar US-Schulden entsprechen 100 Prozent der jährlichen Wirtschaftskraft.

Sinn der Verlängerung ist es, Zeit zu gewinnen: Regierungslager und Opposition haben so etwas mehr Spielraum für Verhandlungen, um sich auf notwendige Etatkürzungen zum Abbau der Schulden zu einigen. Die Republikaner fordern entschlossene Sparschritte, vor allem im Sozialsektor.

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Von

dpa

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

01.02.2013, 11:31 Uhr

Das hätte ich für meine Privatfinanzen auch gern: per Abstimmung bzw durch Selbstgenehmigung eines Kreditrahmens "flüssig" werden.
Was für ein geniales Finanz- und Politiksystem!
Wer noch daran glaubt, wird bestimmt NICHT seelig!

DollarDollarDollar

01.02.2013, 11:40 Uhr

achja, nun verstehe ich auch, warum die Börse gut läuft! Es gibt nämlich gar kein Schuldenproblem! Wenn man die Gültigkeit der Gesetze in Einigkeit ausschließt, kann man ja logischerweise auch keine Vertöße wahrnehmen...! Ehrlich gesagt, da geben sich ja sogar die Griechen mehr Mühe mit den schulden, als die USA!

Account gelöscht!

01.02.2013, 12:00 Uhr

Eine kleine Korrektur. Es gibt einen Unterschied zwischen der 'US national debt subject to limit' und der realen US Staatsverschuldung. Die liegt gegenwärtig nicht bei 16,400,000,000,000 $ sondern bei 16,500,000,000,000 $. Gleicherweise liegt die reale 'Gross Debt to GDP ratio' nicht bei 100 % sondern bei ungefähr 106. Peanuts ? Sicher, der Unterschied beträgt ja nur 100,000,000,000 $ bzw. 6%.

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