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16.06.2015

22:24 Uhr

Schuldenstreit

USA drängen Griechenland zu Reformen

Die USA versuchen auf die Griechen Druck auszuüben und fordern diese auf, eine Einigung im Schuldenstreit zu finden. Die USA warnen, dass ein Scheitern schwere Folgen für Griechenland und die Weltwirtschaft hätte.

US-Finanzminister Jack Lew hat Griechenland in einem Telefonat aufgefordert ernsthafte Anstrengungen für eine Einigung mit seinen Geldgebern zu finden. Reuters

Treasury Secretary Lew attends a meeting of the FSOC at the Treasury Department in Washington

US-Finanzminister Jack Lew hat Griechenland in einem Telefonat aufgefordert ernsthafte Anstrengungen für eine Einigung mit seinen Geldgebern zu finden.

Washington/AthenDie USA drängen Griechenland zu einer Lösung des Schuldenstreits mit seinen Geldgebern. US-Finanzminister Jack Lew habe in einem Telefonat mit Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras deutlich gemacht, dass ein pragmatischer Kompromiss dringend nötig sei, teilte das Ministerium am Dienstag mit. Ein Scheitern hätte nicht nur schwerwiegende Folgen für die Griechen selbst, sondern auch für die Weltwirtschaft. Die griechische Regierung erklärte, Tsipras habe Lew über den Stand der Verhandlungen informiert und ihm zugesagt, eine Lösung anzustreben. Details dazu nannte der Regierungsvertreter nicht.

Die Verhandlungen über eine Lösung der Griechenland-Krise sind festgefahren. Beide Seiten werfen sich gegenseitig vor, an dem Stillstand Schuld zu sein. Dabei steht Griechenland unter enormen Zeitdruck. Das laufende Hilfsprogramm, auf dessen Basis das Land auf kurzfristige Zahlungen von rund 7,2 Milliarden Euro hofft, läuft Ende des Monats aus.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Frau Ich Kritisch

17.06.2015, 08:09 Uhr

Och - liebe USA, ihr dürft gerne die Griechischen Schulden übernehmen - Europa schenkt sie Euch :-)

Dann kann auch GR im Euro bleiben :-)

Herr Teito Klein

17.06.2015, 08:40 Uhr

Der IWF ist schuld
-------------
Er ist zu unnachgiebig mit den "lieben" Griechen.
Die EU und EZB sind schon eingeknickt und würden die Gelder auch ohne Reformen überweisen.
Auch einen Schuldenschnitt und ein 2. "Hilfspaket" ziehen sie in Erwägung.

Und jetzt mischen sich auch noch die USA ein. Für sie ist Griechenland geopolitisch wichtig.
Deshalb wollen sie, dass Griechenland sowohl im Euro als auch in der EU bleibt.
Dann sollen sie doch Griechenland finanziell unterstützen!

Aber Tsipras hört nicht zu. Er will am Freitag zu Putin reisen. Das ist ihm wichtiger.
Für Putin ist Tsipras sein Trojanisches Pferd.

Und wie sagte schon Merkel: "Scheitert Griechenland, scheitert Europa"!
Und das will sie um keinen Preis zulassen.
WIR (gemeint ist der deutsche Steuerzahler) werden Griechenland "retten", koste es was es wolle!

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