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03.01.2010

15:51 Uhr

Schweinegrippe

Frankreich verkauft überschüssigen Impfstoff

Frankreich hat mehr Dosen des Impfstoffs gegen die Schweinegrippe, als es benötigt. Der überschüssige Impfstoff soll nun verkauft werden. Katar hat bereits 300 000 Dosen gekauft, Ägypten habe zwei Millionen Dosen geordert. Verträge mit weiteren Ländern seien in Arbeit, teilte das Gesundheitsministerium mit.

Bislang haben sich nur 4,6 Millionen Franzosen gegen die Schweinegrippe impfen lassen - weit weniger, als die Regierung erwartet hat. ap

Bislang haben sich nur 4,6 Millionen Franzosen gegen die Schweinegrippe impfen lassen - weit weniger, als die Regierung erwartet hat.

PARIS. Frankreich verkauft Millionen Dosen seines nicht verwendeten Schweinegrippe-Impfstoffs an andere Länder. Das Scheichtum Katar habe bereits 300 000 Dosen erworben, und Ägypten wolle zwei Millionen kaufen, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit und bestätigte damit einen Bericht der Zeitung "Le Parisien".

Weitere Verträge seien unter anderem mit Mexiko und der Ukraine in Arbeit. Den Angaben zufolge hat Frankreich für seine 63,6 Millionen Einwohner 94 Millionen Dosen des Impfstoffs geordert.

Inzwischen sei aber klar, dass bei den meisten Menschen eine statt der angenommenen zwei Impfungen ausreichend sei, erklärte das Ministerium. Außerdem sei die Regierung davon ausgegangen, dass sich drei Viertel der Bevölkerung für die Spritze entscheiden würden. Tatsächlich haben sich bis Ende Dezember nur 4,6 Millionen Franzosen gegen die Schweinegrippe impfen lassen.

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