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27.07.2017

12:20 Uhr

Schwerpunkt Griechenland

EU startet neues Hilfsprogramm für Flüchtlinge

Viele Flüchtlinge in Griechenland müssen in Auffanglagern leben. Um dem entgegenzuwirken, hat die EU-Kommission ein neues Hilfsprogramm gestartet. Unter erhalten sollen die Menschen Wohnungen und Geldkarten erhalten.

Nachdem die Balkanroute geschlossen wurde, leben zehntausende Flüchtlinge in Auffanglagern. dpa

Überfüllt

Nachdem die Balkanroute geschlossen wurde, leben zehntausende Flüchtlinge in Auffanglagern.

AthenDie EU-Kommission hat am Donnerstag ein neues Hilfsprogramm für Flüchtlinge in Griechenland gestartet, mit dem vielen von ihnen ein Leben außerhalb der Auffanglager ermöglicht werden soll. Im Rahmen des mit 209 Millionen Euro ausgestatteten Programms sollen Wohnungen und Häuser angemietet werden, in denen bis zum Jahresende bis zu 30.000 Flüchtlinge untergebracht werden können. Derzeit leben rund 62.000 Flüchtlingen vor allem aus Syrien, Afghanistan und dem Irak, die seit der Schließung der sogenannten Balkan-Route nach Nordeuropa in Griechenland festsitzen, in zumeist überfüllten Auffanglagern.

Nach Angaben der Kommission sollen zusammen mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR 22.000 Unterkünfte auf dem Festland und etwa 2000 weitere auf den Inseln angemietet werden. Zudem erhalten die Flüchtlinge eine Geldkarte, mit der sie Waren des täglichen Bedarfs und Arzneimittel sowie Fahrkarten kaufen können. Dies sei eine völlig neue Art der Hilfe, um die Lebensbedingungen der Flüchtlinge zu verbessern, sagte der zuständige EU-Kommissar Christos Stylianides. Ziel sei es, die Flüchtlinge aus den Lagern herauszuholen und ihnen zu helfen, ein sichereres und normales Leben zu führen.

Von

rtr

Kommentare (6)

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Herr Peter Spiegel

27.07.2017, 13:04 Uhr

Das hört sich gut an, da müssten doch ein paar preiswerte Wohnungen für deutsche Rentner
mit drinn sein. Hier können die nicht mehr leben und in Griechenland ist es auch wärmer.
Das ist besser für alte Leute.

Herr Leo Löwenstein

27.07.2017, 13:17 Uhr

So mancher Grieche würde sich das auch wünschen, eine bezahlte Wohnung und eine Geldkarte, mit der man einkaufen gehen kann. Oh, aber halt, das haben ja die Banken versaut und deshalb ist die dort einheimische betroffene Bevölkerung ja auch selbst schuld.
Lasst die Zustände wie sie sind, dann können die dortigen Flüchtlinge nach hause schreiben, dass alles beschissen ist. Dann kommen auch weniger.

Wenn man die weiter pimped, kommen immer mehr.

Herr Holger Narrog

27.07.2017, 13:26 Uhr

Soweit mir bekannt ist die BT Wahl im September. Nach der Regierungsbildung etc. kann Fr. Merkel die Goldstücke dann ab Dezember hierher holen.

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