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04.01.2007

09:02 Uhr

Sechs Fragen an Jennifer Duffy

„Die eigentlichen Landminen kommen noch“

Jennifer Duffy, Analystin und Kongressbeobachterin bei Cook Political Report, erklärt, wie sich das neue Kräfteverhältnis auf die Arbeit des US-Kongresses auswirken wird.

Als „Tu-nichts-Kongress“ wurde das letzte Parlament verspottet. Was wird sich jetzt ändern?

Zunächst werden wir die 100-Stunden-Agenda der Demokraten sehen. Und die meisten der Vorhaben werden auch ziemlich leicht eine Mehrheit finden. Aber dann wird es kompliziert. Denn dieser Kongress hat nur sechs bis neun Monate Zeit, bevor die Präsidentschaftskampagne zu spüren sein wird.

Und dann wird alles überlagert ...

Ja, denn jene Abgeordneten, die ins Rennen um den Spitzenplatz ihrer Partei gehen, werden das Parlament als Plattform benutzen. Und im Senat ist es ohnehin schwierig, Gesetze zu verabschieden. Mit einer Mehrheit der Demokraten von nur einem Sitz ist es schwer möglich, Dinge zu bewegen. Da wird wenig rauskommen.

Dafür haben die Demokraten 31 Sitze mehr im Repräsentantenhaus.

Aber nur auf den ersten Blick liegen dort die Dinge einfacher. Denn da sitzen im Grunde 45 Demokraten, die in Distrikten gewonnen haben, die eigentlich Bush wählen. Auch wenn die Abgeordneten selbst nicht so wahnsinnig konservativ sind – ihre Wähler sind es.

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