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11.06.2013

02:31 Uhr

"Seit Jahren"

Kanada gesteht eigenes Spähprogramm

Auch in Kanada werden Gespräche und elektronische Post im Ausland abgefangen und ausgewertet. Allerdings würden keine Kanadier überwacht. Diese Geheimdienstaktivitäten gäbe es schon seit Jahren, so der Verteidigungsminister.

Auch der kanadische Geheimdienst überwacht Gespräche und e-mails im Ausland. Reuters

Auch der kanadische Geheimdienst überwacht Gespräche und e-mails im Ausland.

OttawaDie kanadische Regierung hat eingeräumt, dass der Geheimdienst des Landes Internet- und Telefonverkehr im Ausland abfängt. "Das passiert seit Jahren", sagte Verteidigungsminister Peter MacKay am Montag vor dem Parlament. Er bestätigte damit Berichte der Zeitung "Globe and Mail". Demnach unterhält der kanadische Nachrichtendienst CSE ein Programm, um verdächtige Aktivitäten aufzuspüren. "Der CSE überwacht nicht die Kommunikation von Kanadiern", betonte MacKay. "Es Geheimdienstaktivitäten im Ausland."

Der Minister lehnte eine Antwort auf die Frage ab, ob sich Kanada an dem jüngst aufgedeckten US-Überwachungsprogramm Prism beteiligt. Oppositionspolitiker kritisierten sein Schweigen. Die kanadische Datenschutz-Kommissarin Jennifer Stoddart zeigte sich besorgt und kündigte eine Untersuchung an, ob Kanadier von Prism betroffen seien. Kanada arbeitet eng mit den anderen angelsächsischen Staaten USA, Großbritannien, Australien und Neuseeland beim Geheimdienstnetzwerk Five Eyes zusammen.

Von

rtr

Kommentare (2)

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kraehendienst

11.06.2013, 06:01 Uhr

"Auch in Kanada werden Gespräche und elektronische Post im Ausland abfängt und auswertet" - HB!! Ihr seit katastrophal in Orthographie!

(...)
Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

K.West

25.08.2013, 13:40 Uhr

Big FIVE - Bad Five,
don't give FIVE.

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