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18.07.2011

11:54 Uhr

Seltene Erden

Russland will mit Deutschland kooperieren

Russland bietet Deutschland eine engere Zusammenarbeit nicht nur bei Gas und Öl, sondern auch nicht-energetischen Rohstoffen an.

Der russische Vizeregierungschef Viktor Subkow auf dem Petersburger Dialog. Quelle: dpa

Der russische Vizeregierungschef Viktor Subkow auf dem Petersburger Dialog.

Wolfsburg„Auf Halbinsel Kola gibt es sehr viele Lagerstätten für Seltene Erden“, sagte Valeri Jasev, Präsident der Russischen Gasgesellschaft und stellvertretende Vorsitzende des russischen Parlaments, am Montag in Wolfsburg. Dort könne man die Zusammenarbeit verstärken, betonte er bei dem deutsch-russischen „Petersburger Dialog“. Auch der stellvertretende Ministerpräsident Viktor Subkow betonte, es gebe gute Möglichkeiten, neue Lagerstätten für Seltene Erden zu erschließen.

Die Rohstoffversorgung der deutschen Industrie jenseits von Gas und Öl dürfte auch Thema bei den deutsch-russischen Regierungskonsultationen werden, die am Dienstag in Hannover stattfinden. Bereits am Montagabend treffen in Hannover Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Präsident Dmitri Medwedew zusammen.

Angesichts der Lieferunsicherheit der für Hightech-Produkte wichtigen Metalle der sogenannten Seltenen Erden sucht die deutsche Industrie intensiv nach neuen Quellen. Deutschland hat deshalb bereits mit Kasachstan eine Rohstoffpartnerschaft abgeschlossen.

Ähnliche Partnerschaften strebt die Bundesregierung auch etwa mit der Mongolei und zunehmend mit Russland an. Bisher dominieren bei den russischen Importen aber eindeutig Öl und Gas.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Nachdenker

19.07.2011, 01:47 Uhr

Bezüglich der Seltenen Erden läßt das aufhorchen.
Mal sehen, was unsere Arafura- und Lynas-Zocker jetzt machen.
Werden die Karten jetzt neu gemischt?

;)

Sapsan

12.03.2012, 11:05 Uhr

Worauf wir uns jetzt besinnen, macht China schon lange, auch Südkorea und Saudi-Arabien verschaffen sich Rechte an landwirtschaftlicher Nutzfläche. Wir sollten Russland nicht länger als unseren Feind sondern als unseren Partner betrachten.

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